Der Toyota macht seit kurzem Probleme. Laufleistung beträgt 211 tkm. Nachdem sich herausgestellt hat, dass der DPF defekt war wurde dieser als erste Abhilfemaßnahme deaktiviert. Das Fahrzeug befindet sich nicht in Deutschland. Jetzt läuft er zwar nicht mehr im Notlauf. Aber bei ca. 140 km/h geht ihm die Puste aus.
Leider kann ich mit VCDS nur die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen EOBD Informationen auslesen.
Anzahl gespeicherter Fehler: 0 -- Status Abgaswarnleuchten: Warnleuchte AUS
Verbrennungsaussetzer: Nicht verbaut.
Kraftstoffsystem: Bestanden
Übrige Systeme: Bestanden
Katalysator(en): Nicht verbaut.
Katalysatorheizung(en): Nicht verbaut.
Tankentlüftung: Nicht verbaut.
Sekundärluftsystem: Nicht verbaut.
Klimaanlage: Nicht verbaut.
Lambdasonde(n): Nicht verbaut.
Lambdasondenheizung: Nicht verbaut.
Abgasrückführung: Fehlgeschlagen
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Im "Modus 1 Messwerte" sehe ich im Leerlauf im Kaltzustand bei Luftmasse ca. 7 g/s und bei AGR Ventil ca. 30%.
Jetzt zu meinen Fragen:
1. Kann es sein, dass das AGR Ventil hinüber ist und wie kann ich das sicher feststellen?
2. Im Verdacht habe ich den Turbo, aber nicht die Möglichkeit die Drücke zu messen. Kann es sein das er durch zu viel Hitzerückstau durch den defekten DPF schaden genommen hat?
Viele Grüße
Andreas
*** Ein Ingenieur muss vordenken. Wenn er anfängt nachzudenken ist es schon zu spät. ***
Luftmasse Soll dürfte man in etwa von den vergleichbaren VAG-Motoren ableiten können, Hubraumunterschied bei der Umrechnung nicht vergessen:
/viewtopic.php?t=28866
Saugrohrdruck sollte bei OBD2 verfügbar sein, leider nur der Istwert. Kennt jemand den Sollwert?
Zumindest weis man dann, ob der Ladedruck zu hoch oder zu niedrig ist, ich vermute eher letzteres.
Wenn die gemessene Luftmasse im Leistungsmangelbereich auffällig hoch ist, würde ich unbedingt die Ladeluftstrecke auf Dichtheit prüfen.
Nachdem sich herausgestellt hat, dass der DPF defekt war wurde dieser als erste Abhilfemaßnahme deaktiviert.
Auch wenn ich vermute, dass du das bereits richtig gemacht hast, so lässt mich der Wortlaut doch die folgende Frage zur Sicherheit stellen: Wurde er wirklich nur (in der Software) deaktiviert, oder auch wirklich entfernt?
Wenn er dicht ist, muss er in jedem Fall raus. Sonst kann es mit dem LD nicht klappen.
Ich habe an dem Fahrzeug nichts gemacht. Das Innenleben des DPF wurde entfernt und per Software deaktiviert. Das ist das was ich weiß. Leider ist mir mit VCDS nicht möglich mehr zu D
diagnostizieren, weil ich nur die Ist Werte sehe und keinen Vergleich habe.
Viele Grüße
Andreas
*** Ein Ingenieur muss vordenken. Wenn er anfängt nachzudenken ist es schon zu spät. ***
Zuletzt bearbeitet am 03-08-2021, 11:03, insgesamt 1-mal bearbeitet.
Ich habe an dem Fahrzeug nichts gemacht. Das Innenleben des DPF wurde entfernt und per Software deaktiviert. Das ist das was ich weiß. Leider ist mir mit VCDS nicht möglich mehr zu D
diagnostizieren, weil ich nur die Ist Werte sehe und keinen Vergleich habe.
Hi,
ja, aber z.B. bei der Luftmasse sollte man ja in etwa schätzen können, was in Anbetracht von Leistung und Hubraum zu erwarten wäre. Am besten wären natürlich Vergleichswerte eines funktionierenden Fahrzeugs...
Kurze Rückmeldung: es wurde nichts mehr am Fahrzeug verändert, außer das er artgerecht=freiblasen über die Autobahn bewegt wurde . Scheinbar waren noch Rußablagerungen vorhanden. Er läuft jetzt wieder wie es sein soll.
Viele Grüße
Andreas
*** Ein Ingenieur muss vordenken. Wenn er anfängt nachzudenken ist es schon zu spät. ***