[Traduzione in corso...]
Hallo,
ich hatte schon mehrer dieser "Sportnockenwellen".
Aber die Gradzahlen etc. waren nicht anders bzw. nur gering verändert.
Das lag aber daran, weil ich auch höhere Drehzahlen gefahren bin.
Es gibt zwei Möglichkeiten. Einmal wird der Grundkreis des Nockens geändert, d.h. verkleinert, sodass der Hydro weiter hochkommt und sich mit mehr Öl füllen kann. Dreht sich der Nocken weiter und der Hydro rutscht über die Flanke zur Nase, drückt dieser das Ventil um die Höhe des Mehrvolumens an Öl weiter auf. Zusätzlich wurde die Flanke umgeschliffen, sodass das Ventil schneller beschleunigt wird und langsamer schließt. Dazu wurde das minimale Spiel zwischen Kolben und Ventil auf ca. 2 mm reduziert. Die Ventilüberschneidung sollte natürlich nicht stark vergrößert werden, da man sonst die ganze Frischluft in den Auspuff bläst. Problem bei der Geschichte ist die Massenträgheit der Ventile. Da das Ventil schneller beschleunigt wird, ist die Geschwindigkeit an der Nase des Nockens natürlich mit der "Sportnockenwelle" schneller als mit der Seriennockenwelle.
Wenn nun die Ventilfederkraft nicht ausreicht, um die Massenträgheitskräfte auszugleichen, hebt das Ventil vom Stößel ab. Im schlimmste Fall schlägt es auf dem Kolben auf.
Dass wir uns richtig verstehen, hier geht es nicht darum Massen von PS zu mobilisieren, sonder das ist nur Kleinkram. Bekanntlich gibt eine Menge Kleinkram auch einen ordentlichen Haufen, aber dafür Lohnt sich die Mühe eigentlich nicht.
Wenn ich das zusammenfasse, wirkt sich eine einigermaßen "Sportnockenwelle" ungefährt so aus, als wenn Du den Ladedruck um 0,1 Bar erhöhst. Das ist rein aus der Sicht der Einspritzmenge betrachtet. Du kannst ca. soviel Menge mehr Einspritzen ohne die Abgastemperaturen merklich zu verändern.
Bei den richtig "scharfen" Nockenwelle, teilweise auch asyncronen, kann man in höheren Drehzahlen mehr Einspritzmenge fahren, als mit den "normalen Sportnockenwellen". Allerdings kann das schon nerven, da man die Einspritzmenge, die man in niedrigeren Drehzahlen fahren könnte, wieder zurück nehmen muss.
Bei den PD´s sieht das wieder anders aus, da man über die PD-Nocken ebenfalls Druck und Einspritzverlauf mit steuern kann.
Viele Grüße,
Thomas