[Traduzione in corso...]
Unmittelbar vor dem Beginn der Einspritzung wird das Magnetventil an der PDE angetaktet. Daraufhin baut sich ein Magnetfeld auf, es schliesst das Magnetventil und die Nadel schlägt auf ihrem Sitz auf der gegenüberliegenden Seite auf.
Dieser Punkt ist der BIP.
Jetzt geht der Pumpkolben nach unten und dies ist der Zeipunkt des Förderbeginns.
Im MSG wird durch Überwachen des Stromverlaufes dieses Magnetventils die benötigte Zeit von der Ansteuerung des Ventils bis zum Aufschlag der Nadel ausgewertet um den Zeitpunkt der Antaktung der nächsten Einspritzung regeln zu können. Steht auch alles im SSP 209.
Das geht nur innerhalb bestimmter Toleranzen, hier +100 bis -100.Angenommen der Vorlaufdruck wird nicht erreicht, dann wird der Kraftstoff im Kopf zu heiss und es bilden sich Dampfblasen.
Die Ventilnadel hat nun weniger Widerstand und schliesst schneller. Im MWB 23 werden dann höhere Negativwerte angezeigt. In dem Fall bei allen Zylindern.
Oder andersherum: ein PDE ist innerlich verklemmt und die Nadel braucht viel Zeit.
Dann sind hohe Positivwerte die Folge. Fällt in diesem Fall auf, weil es nur die defekte PDE betrifft.
Bei dem Motor um den es hier geht, sind Negativwerte um 60 bis 80 normal weil der Pumpe Düse Einheiten mit schnelltaktenden Magnetventilen verbaut hat.
Diese sind nötig um in Fahrzeugen mit DPF die Nacheinspritzung realisieren zu können.
Die PDE 1.1 und 1.3 aus dem 1.9er sind hingegen langsamer.
In dem hochgeladenen Log ist die BIP unauffällig. Allerdings sind 128 im MWB 18 ganz unten nicht ok. Womit wir wieder beim Kabelbaum wären.
Läuft er problemfrei?