da gerade ein neuer Beitrag reinkam hier mal noch ein Update: mittlerweile bin ich bei 312Tkm, also schon über 120Tkm mit diesem Problem. Da hat sich nichts wesentlich verändert. Die Risse müssen mit der Zeit nicht unbedingt länger werden. Aber sehr wahrscheinlich auch nicht breiter, was den Öl"durchsatz" bestimmen würde.
Ich hatte kürzlich den DPF gereinigt, erstmals, war völlig überladen. Mir war aufgefallen, daß der Motor etwas müde war, aber sonst noch recht ordentlich lief. Hierzu hatte ich ein weiteres Thema eröffnet, weil er zunehmend ohne erkennbaren Grund in den Leerlauf ging. Das hätte der Differenzdrucksensor zeigen müssen, aber offenbar verpappen auch dessen Druckzuleitungen, so daß dies nicht mehr sensiert wird. Nun läuft er wieder erheblich besser, gefühlt hat er doppelte Leistung, kein Witz.
Der Zusammenhang mit diesem Thema: ich hatte mir erhofft, daß der nun geringere Abgas-Gegendruck auch das gelegentliche Geruchsproblem im Innenraum verringert, wenn auch nicht dessen Ursache. Leider hat das nicht geklappt. Was ich im Innenraum rieche, kommt wohl am Lader raus (sonst wüsste ich auch keine Öffnung). Wegen der hohen Drehzahlen ist die Welle berührungslos "gedichtet", d.h. es ist nicht richtig dicht, sondern es wird konstruktiv versucht, durch die Drehung der Welle die Leckage "zurückzupumpen". Und da hätte ein zu hoher Staudruck zusätzlich Probleme gemacht. Mein Lader ist nicht ausgeschlagen, das ist dann wohl einfach schon immer so, fällt aber nicht so auf, so lange das Abgas nicht so stinkt wie jetzt bei mir.
Warum das nun vom Motorraum in den Innenraum kommt, ist mir nach wie vor teilweise unklar. Eigentlich ist dort die dicke Dichtung über der Schottwand zum Wasserkasten. Aber die scheint falsch ausgelegt zu sein, so daß sich im Stand leichte Abgasschwaden unter der Haube sammeln und über diese Dichtung zur Innenraumansaugung gelangen. Oder diese wandern innerhalb der Haube zwischen Innenverstärkung und Außenhaut vom Motorraum in den Wasserkasten. Also "Vorsprung durch Technik"
