Hallo,
Ich finde es natürlich auch gut, wenn man Synergien aus allen bekannten haltbaren
Technologien schafft. Aber ein solcher 1.4er 170 PS würde mich zuersteinmal ohne ihn gefahren zu haben trotzdem nicht hinter dem Ofen vorlocken.
Bisher hab ich so argumentiert:
Selbst wenn der Verbrauch 1:1 patten würde.(Ich denke das wird er nicht weil die Energiedichte eines billigen Liters Diesel trotzdem höher ist als bei einem Liter Benzin.)
Die DPF-Technologie steckt auch noch nicht mal in den Kinderschuhen, nein sie ist praktisch noch flüssig. Ein Benziner ist eine recht toxische Drecksau hätte man keine Kats die sich schon länger etabliert haben. Lassen wir die Entwickler mal basteln, das letzte DPFilterwort ist hoffentlich noch nicht gesprochen.
Ich gebe zu das das Pro-Diesel - Drehmoment Argument nach Perform.-Zahlen einfach nicht zieht. Da wie wir erinnern,dass eine Normierung wegen Getriebe umgelegt werden muss. 100PS sind am End 100PS. Aber was wohl zieht ist die Kombination aus 'Anflutgeschwindigkeit' (die abgeleitete Drehmomentkurve), weils halt Spass macht und dass das Auto im ökonomisch idealen Drehmomentbereich auf Diesel voll dabei. So nen Benziner müsst ich quetschen, was gemessen an dem Jericho-Trompetenlärm eine Zumutung für die Anwohner darstellt. Und trotzdem, obwohl die Zahlen (Beschleunigung->nicht Verbrauch) passen würden, müsste ich auf den subj. Kick verzichten. Das ist der Grund warum manche Leute Heroin in die Vene drücken und nicht oral konsumieren. Der Wirkspiegel wird der gleiche sein, aber das Anfluten macht die Freude. Wenn das Anfluten noch ökonomisch korrekt, weil langsame Kolbengeschwindigkeit/Drehzahl sich gut mit Dieselverbrennung versteht, von statten geht, bin ich im Paradies. Der Grund lässt(ließ bislang) mich Diesel fahren.
Aber nun
Jetzt gibt es halt wirklich so Autos wie den *35i von BMW oder das im Strang beschriebene 1,4l Wunder. Der 35er ist ein Hochdrehzahlkonzept- 8000touren ! und hat bei 1300 bereits 400 NM, die hält er bis 5000rpm. Auf ein Dieselgetriebe umgelegt hiese das, (wir vereinfachen, und denken uns jeweils 1000 Standgastouren aus) dass ein 306PS 3Liter Diesel (ganz grob) 800 NM bräuchte, die ihm (wieder ganz grob

) bei ganz knapp über Standgas zur Verfügung stehen müssten und zumindest bis fast 3500Touren stehen bleiben müssten.
Werde mir mal einen oder beide beschriebenen Benziner ausleihen, um mal zu fühlen.
Zuletzt aber ncoh war mein sehr schwerer 110kw Muckl mit den Walzen hinten in der Werkstatt. Man gab mir einen verhältnismäsig federleichten(k.Ausstattung) 116er 'i' mit Schmalspurreifen und 85kw.

Ein Gejaule und Georgle vor dem Herrn. Das Mistding wurde nur lauter und zwar auch schneller, aber es zog in keinem Gang und keinem Drehzahlbereich fühlbar. Gut er fuhr auch seine 210, aber die gefühlte Realität(die einfach nicht objektivierbar ist) gab mir eine Botschaft der Impotenz zurück. Da hab ich mir den alten AFN im G3 zurückgewünscht. Kann mir noch jemand sagen, warum man die Gänge bei schwachen Benzinern so lang macht? Weil man sonst horend verbraucht? oder weil man wenn man ihn quetscht eine blödere Spreizung braucht um performant zu fahren, wegen dem bislang bescheiden schmalen idealen Perform.Bereich?
Von Ulf gab es diese von mir geliebten Fahrschaubilder. Wie würden die aussehen bei nem G5, wo man 1,4er Benz und 2,0 TDrotesI übereinander legt?
Bzw. BMW 35i gegen den neuen 3 Liter Diesel mit 286 PS.
Hab ich in meiner Überlegung was vergessen oder mich irgendwo getäuscht? Ist der diesel im Moment überholt.