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Servus zusammen,
Vorab zur Erläuterung: Ich habe mir ein Notstromaggregat gebaut das nur die Heizung versorgen soll, also eine Standardölheizung mit drei Umwälzpumpen, Öleinspritzung sowie Ölpumpe. Gesamtleistungsbedarf ca. 500W in der Spitze.
Zunächst habe ich ein fertiges `silent´ Diesel Modell gekauft. Das hat 5KW, 220V geliefert bei 3000U/Min und ist unter einer Mords Lärmentwicklung in der Garage herumgesprungen wie Rumpelstilzchen persönlich.Trotz Vollkapselung.Auf die Dauer hält man das nicht aus.
Daraufhin habe ich mir einen 60 Jahre alten Farymann Wirbelkammer bzw Vorkammermotor geholt mit großer Schwungmasse und einer Nenndrehzahl von 1200U/Min. Das Teil treibt eine 140W Lima die über eine Pufferbatterie einen Victron Inverter 220V sinus erzeugt. Schon nervenschonender aber mit Potential Richtung niedrigerer Drehzahl. Am rundesten läuft der natürlich bei 1200U/Min auf die er optimiert wurde.
Das Teil das ich gekauft habe war, vermutlich um eine höhere Drehzahl und Leistung zu erzielen manipuliert am Regler sowie war statt einer Düse DN4S1 eine DN4S3 verbaut. Klappte aber soweit alles prima.Nur genagelt hat er bei Teillast dass mir Angst und bange um die Lager wurde. Bei erhöhter Drehzahl war das Nageln weg.
Nun zum dieseltechnischen Teil: Der Tausch der verbauten(nicht standartmäßigen) DN4S3 gegen die vorgeschriebene DN4S1 hat eine leichte Verbesserung gebracht bezüglich nageln im niedrigeren Drehzahlbereich, ca 800U/Min. Die Leistung ist bei dieser Drehzahl auch mit Standarddüse für meine Zwecke gut ausreichend.
Wenn ich den Motor auf 500U/Min drücke mit dem Regler fängt er wieder an zu nageln. Ich würde ihn aber gerne in diesem Drehzahlbereich betreiben, das ist ein entspanntes Geräusch das man im Notfall auch ein paar Stunden im Hintergrund anhören kann.
Ich habe nun im Bosch Buch: ´Dieselmotor Management´ gelesen dass die DN4S1 eine Zapfendüse ist die von Einspritzbeginn an den gleichen Sprühwinkel hat, nämlich im vorstehenden Fall 1 Grad. So habe ich es zumindest verstanden. Ich habe die Düse auf vorgeschriebene 120bar eingestellt, Sprühwinkel geschätzte 30 Grad. also 1 Grad müsste ja ein scharfer Strahl sein eher kein sprühen.
Auch die Zapfendüse DN4S3, eingestellt auf 120bar, evtl kräftigeres Sprühbild, aber auch eher 30 Grad.
Nunmehr habe ich mir eine DN4SD24 (BDN4SD24 JJC) geholt, eine Drosselzapfendüse und möchte die ausprobieren da Bosch dazu schreibt dass die Drosselzapfendüsen in 2 Stufen zunächst einen dünnen Vorstrahl produzieren und dann den Hauptstrahl. Mit dem Zweck eine weichere Verbrennung zu erhalten, also genau das was ich will. Ich brauche keine Leistung, sondern einen geschmeidigen, angenehmen Motorlauf.
Kann ich die Düse ohne den Motor zu killen gefahrlos ausprobieren?
Kann jemand Licht in die Boschbezeichnungen der Einspritzdüsen bringen? . Was bedeuten die Buchstaben und Zahlen, das Buch geht darauf nicht ein. Und auch wie der Sprühwinkel aussehen sollte.
Anscheinend werden gleiche Düsen ja auch unter einer Vielzahl von Bezeichnungen angeboten. Stundenlanges googeln hat mich nicht weiter gebracht.
Anbei noch ein paar Bilder auf denen man den Unterschied der Zapfen erkennen kann.
Danke und Grüße
Hugo
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