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AAZ ESP reparieren - Frage

 
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LaurenzBo
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Post07-12-2016, 1:40    Subject: AAZ ESP reparieren - Frage Translating...

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Ich habe einen Golf 3 TD Variant BJ 98 (war ein Rentnergaragenwagen, so gut wie kein Rost, deswegen lohnt sich das Erhalten am Motor).

Leider war er drei Jahre beim Händler gestanden, einiges war dann mürbe. Unter anderem hat vor ein paar Wochen die ESP das Lecken angefangen (VE4 mit elektrischer Kaltstartregelung und elektronischer lastabhängiger Förderbeginnregelung).
Also, neu abdichten gleich auf Viton wegen Rapsöl, lohnt sich zwar zur Zeit nicht, aber wer weiß.

Leider etwas gehudelt und der Förderkolben ist beim Zusammenbau des Hochdruckteils gebrochen. Also die alte ESP vom Vorgänger (auch Golf 3 TD Variant, Nummer VE4/9F2300R433-2) aus der Kiste geholt und den Hochdruckteil verpflanzt. Dabei auf folgendes Problem gestoßen:
Die neue Pumpe (Typnummer leider nicht mehr lesbar) hat einen um 2mm längeren Hochdruckteil (wahrscheinlich wegen dem Magnetregler für den Förderbeginn). Pumpenkopf ist auf das Zehntel genau gleich, ob die Steuerkanäle in der neueren Pumpe anders gebohrt sind, weiss ich aber nicht. Der Kolben ist so gut wie identisch, nur die Hubscheibe hat einen etwas dickeren Mitnehmerbolzen, so dass ich die Hubscheibe mitwechseln musste. Ist aber sonst in allen Maßen auf das Zehntel gleich.
Das einzige, was abweicht, ist das Innenmaß von der Oberkante des Pumpenkörpers für den Pumpenkopf bis zum Druckpunkt der Hubscheibe (Feder darunter zum Messen rausgenommen, so dass der Kolben auf UT liegt). Bei der neuen Pumpe ist das Maß 1,80mm mehr.

Muss das mit einer dickeren Druckscheibe am Kolbenfuss kompensiert werden? Oder passen die Kopf-Kolben-Kombinationen auch so, weil die Steuerzeiten dynamisch geregelt werden und der Arbeitsbereich groß genug ist, um solche Toleranzen aufzufangen?
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Post08-12-2016, 10:04    Subject: AAZ ESP reparieren - Frage Translating...

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Hi,

mir ist nicht ganz klar, welches Maß Du mit welchem vergleichst.
Generell darf eines nicht passieren: Der Förderkolben im OT der Pumpe zu weit herauskommen, sonst sprengt es ja den Hochdruckteil.

Ich hätte gemessen, wieviel Platz im OT der Förderkolben noch bis zum Ende des Hochdruckteils hat und die andere Pumpe genauso eingestellt. Natürlich noch, dass der Regelschieber auch auf der richtigen Position sitzt.

Viele Grüsse, Rainer
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LaurenzBo
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Post08-12-2016, 13:08    Subject: Gemessene Werte Translating...

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Ich habe alles durchgemessen (außer dem kritischen K-Mass, die Zentralschraube ist noch drin). Alle Vergleichswerte waren sehr ähnlich (im Bereich von einem zehntel Differenz, auch bei den Hubscheiben). Das einzige deutlich abweichende Maß zwischen beiden Pumpen ist
a) die Höhe von der Auflagestelle der Ausgleichsscheibe in der Hubscheibe bis zur Oberkante des Pumpengehäuses ohne Verteilerkopf, die neue Pumpe ist etwa 1,8mm höher als die alte
und b) die Tiefe von der Oberfläche der Zentralschreube bei montiertem
Verteilerkopf bis zur Oberkante des Förderkolbens im UT - hier ist das Maß ebenfalls ca. 1,8mm größer als beim Vergleich mit dem alten originalen Pumpengehäuse, aus dem Föderkolben, Regelschieber und Verteilerkopf stammen.
Inzwischen ist mir klar, dass das K-Mass stimmen muss und dazu die Zentralschraube raus muss. Für die alte AAZ-Pumpe ohne elektronischen Einspritzbeginnsteller dürfte das K-Mass etwa 3,6-3,8 mm betragen. Für den alten dazugehörigen Verteilerkopf müsste dann die Ausgleichsscheibe etwa 4mm dick sein, um auf das K-Mass zu kommen. Ob dann die Regelschieberbohrung und Reglerposition noch passen ist wohl fraglich.
Ich vermute, dass der originale Verteilerkopf für die Pumpe mit elektronischem Einspritzbeginnsteller um 1,8mm tiefer liegende Steuerbohrungen hat, weil der dazugehörige Förderkolben fast identisch mit dem Tauschteil ist.
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LaurenzBo
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Post31-12-2016, 13:13    Subject: Gelöst Translating...

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Habe einen Hochdruckteil für die ESP mit elektronischer Förderbeginnregelung gefunden und verbaut, läuft wieder.
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