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Ich habe einen Golf 3 TD Variant BJ 98 (war ein Rentnergaragenwagen, so gut wie kein Rost, deswegen lohnt sich das Erhalten am Motor).
Leider war er drei Jahre beim Händler gestanden, einiges war dann mürbe. Unter anderem hat vor ein paar Wochen die ESP das Lecken angefangen (VE4 mit elektrischer Kaltstartregelung und elektronischer lastabhängiger Förderbeginnregelung).
Also, neu abdichten gleich auf Viton wegen Rapsöl, lohnt sich zwar zur Zeit nicht, aber wer weiß.
Leider etwas gehudelt und der Förderkolben ist beim Zusammenbau des Hochdruckteils gebrochen. Also die alte ESP vom Vorgänger (auch Golf 3 TD Variant, Nummer VE4/9F2300R433-2) aus der Kiste geholt und den Hochdruckteil verpflanzt. Dabei auf folgendes Problem gestoßen:
Die neue Pumpe (Typnummer leider nicht mehr lesbar) hat einen um 2mm längeren Hochdruckteil (wahrscheinlich wegen dem Magnetregler für den Förderbeginn). Pumpenkopf ist auf das Zehntel genau gleich, ob die Steuerkanäle in der neueren Pumpe anders gebohrt sind, weiss ich aber nicht. Der Kolben ist so gut wie identisch, nur die Hubscheibe hat einen etwas dickeren Mitnehmerbolzen, so dass ich die Hubscheibe mitwechseln musste. Ist aber sonst in allen Maßen auf das Zehntel gleich.
Das einzige, was abweicht, ist das Innenmaß von der Oberkante des Pumpenkörpers für den Pumpenkopf bis zum Druckpunkt der Hubscheibe (Feder darunter zum Messen rausgenommen, so dass der Kolben auf UT liegt). Bei der neuen Pumpe ist das Maß 1,80mm mehr.
Muss das mit einer dickeren Druckscheibe am Kolbenfuss kompensiert werden? Oder passen die Kopf-Kolben-Kombinationen auch so, weil die Steuerzeiten dynamisch geregelt werden und der Arbeitsbereich groß genug ist, um solche Toleranzen aufzufangen?