[Traduzione in corso...]
Guten Tag liebe Gemeinde
mein Name ist Lukas und ich komme aus Kassel bzw. dessen Umgebung.
Ich hatte letztes Jahr mit meinem Audi A3 8PA MKB CFFB einen kapitalen Motorschaden. Ein Injektor hatte sich verabschiedet und innerhalb kürzester Zeit glühte der DPF unübersehbar und danach ging gar nichts mehr.
In die Werkstatt abschleppen lassen, wo es dann hieß "DPF sei zugeschmolzen. Man könnte einen neuen verbauen oder günstiger - Schande über mein Haupt - den DPF leer räumen.
So blauäugig wie ich war, stimmte ich dem zu.
Motor lief aber anschließend immer noch nicht. Erst bei weiterer Untersuchung fand man heraus, dass ein Injektor defekt ist.
Also diesen erneuert.
Motor lief immer noch nicht rund - Turbo defekt!
Diesen auch gewechselt... läuft immer noch schlecht.
Ende vom Lied war, dass sich mindestens ein Kolben verabschiedet hatte weil auch die Glühkerze wohl "reingeschmolzen?" war.
Naja, also entschied ich mich die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Ich besorgte mir einen Austauschmotor und baute diesen selbst aus/ein.
Da der "neue" Turbo durch die vorherigen Versuche auch kaputt ging wurde auch dieser neu im Austausch bestellt.
Ebenso sämtliche Ölleitungen, neuer Ladeluftkühler und alles was noch dazu gehört.
Ich habe aber seit Anfang an das Problem, dass gefühlt Leistung fehlt, er bei kalten Tagen stark ruckelt bis er warm ist und vor allem bei Last geht der Ladedruck viel zu hoch.
Alle Dichtungen am AGR etc. sind natürlich auch neu gekommen und Ventile auf Funktion überprüft - Ansaugbrücke komplett gereinigt usw.
Nach der ersten Testfahrt mit VCDS wurde ich nicht wirklich schlauer. Ladedruck Soll 2350mbar und IST geht teils über den Messbereich von 3000mbar drüber.
Ich nahm also ein T-Stück und schaute mit einer analogen Anzeige was der Unterdruck macht und stellte fest, dass dieser zwischen N75 und VTG Dose teils wie festgenagelt war.
Nach längerer Suche stellte sich raus, dass wohl durch das Glühen und den hohen Temperaturen vom DPF der Schlauch sehr weich geworden ist.
Zumindest war der Fehler umgehend fast weg als ich Festo Schläuche zum Testen nahm.
Nun war der Ladedruck aber immer noch hier und da unerklärlich zu hoch.
Unterdruckdose ist optimal eingestellt. Also ca -0,65bar und eine Spannung von 0,76V.
Adaptionen und alles Nötige wurde auch mehrfach gemacht und immer mit Erfolg laut VCDS, aber der Ladedruck geht immer noch gerne mal auf 2600hPa.
Oft regelt es sich auf den Soll ein, aber manchmal auch nicht und es kommt zum Glühwendel Symbol.
Ich habe nun auch nochmals den LMM getauscht (auch Originalteil) aber der Fehler will einfach nicht weggehen.
So langsam bin ich am Ende mit meinem Latein.
Ein Set zum Abdrücken der Ladeluftstrecke habe ich nun auch noch bestellt. Mein letzter Gedanke wäre jetzt, dass dort eine Undichtigkeit ist und er deswegen so hart nachregelt um den Ladedruck zu erreichen?
Anbei mal ein Log von letztem Jahr, bevor ich den weichen Unterdruckschlauch getauscht habe (Druck bis 3000hPa)
und einen von gestern nach dem Tausch des LMM.
Was mich auch etwas wundert sind die Abweichungen von Luftmasse SOLL/IST und Ladedruck selbst im Stand teils bei 1300hPa obwohl SOLL 1000hPa vor gibt.
Falls ich neue Fahrten mit anderen MWB machen muss, sagt mir Bescheid. Ich mache alles was nötig ist, damit er endlich wieder gescheit fährt.
Vielen Dank fürs Lesen
Lukas
Edit: Das N75 wurde auch schon getauscht.
Was noch aussteht ist der Ladedrucksensor, aber da ich Anfang des Jahres eine große Rücken OP hatte, bin ich da noch etwas vorsichtiger mit dem unters Auto Legen.