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Hallo zusammen,
eine Frage zu den Adaptionskanälen:
Wie ändern sich die betreffenden Kennfelder durch die Adaption?
Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß das jeweilige Kennfeld pauschal um den geänderten Wert verschoben wird.
Beispiel Spritzbeginn: Eine Adaption auf 2° früher verschiebt den Spritzbeginn in allen Last- und Drehzahlzuständen um besagte 2° - als wenn man den OT-Geber nach oben versetzt.
Beispiel Luftmasse 20 mg/KH weniger: AGR- und Rußkennfeld werden so verschoben, daß die bisherigen Ergebnisse (max. Einspritzmenge bzw. AGR-Rate) erreicht werden, wenn der LMM 20 mg/KH weniger meldet.
Beispiel Einspritzmenge: in allen Lastzuständen werden z.B. 2 mg/KH mehr eingespritzt. Ausgenommen im Leerlauf, weil da auf die Drehzahl geregelt wird und nicht auf die Menge.
Beispiel Startmenge: Bei jeder Motortemperatur werden z.B. 3 mg/KH mehr eingespritzt, was sich bei der geringeren Warmstartmenge %ual stärker bemerkbar macht als bei kaltem Motor, d.h. das Warmstartverhalten reagiert sensibler auf die Anpassung als der Kaltstart.
Liege ich mit diesen Vermutungen richtig, oder erfolgt die Adaption (teilweise / wenn ja, wo?) differenziert nach Last und Drehzahl?