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Hallo zusammen
wellenförmige Beschleunigung tritt ja erfahrungsgemäß oft in Verbindung mit einem defekten LMM auf bzw. verschwindet beim Tausch des LMM.
Bisher hab ich nicht kapiert was dahintersteckt, aber jetzt kam mir folgender Gedanke:
Wenn der LMM-Meßwert (gegenüber dem realen Durchsatz) schon so weit abgesunken ist, daß die Rußbegrenzung greift, wird die Einspritzmenge sozusagen jedem gemeldeten mg an Luftmasse akkurat hinterhergeregelt.
Nun hängt ja der Luftdurchsatz auch entscheidend vom Ladedruck ab, so daß bei zu niedrigem LMM-Meßwert der Ladedruck über die Rußbegrenzung quasi direkt auf die Einspritzmenge durchschlägt.
Jetzt lassen wir beim Gasgeben bzw. beim Hochbeschleunigen bei Vollgas noch den Ladedruck etwas schwanken (Überschwinger bzw. normale Regeltätigkeit), und schon haben wir ein "Ladedruck-Popometer".
Die dabei entstehende "Rückkopplungsschleife" aus Ladedruck, Einspritzmenge und Antriebsenergie für den Lader wird Ladedruckschwankungen natürlich noch verstärken und die Ladedruckregelung entsprechend stärker mit dem Ausgleich der Druckschwankungen beschäftigen.
Gleiches gilt im Ergebnis natürlich auch bei zu niedrigem Ladedruck und intaktem LMM.
Wenn aber alle Teilsysteme OK sind, liegt die Rußbegrenzung bei Vollgas und hochgelaufenem Ladedruck über der Drehmo-Begrenzung.
D.h. Schwankungen des Ladedrucks und der Luftmasse haben keinen Einfluß auf die Einspritzmenge bzw. die Beschleunigung - solange bis die Luftmasse soweit absinkt, daß (für einen Augenblick) wieder die Rußbegrenzung zieht.
Ist diese Theorie aus Eurer Sicht haltbar, oder sind da irgendwo Knoten drin?