[Traduzione in corso...]
Richtig! Deshalb heißt der oberste Ring auch Kompressionsring.
Der Ölabstreifring wird praktisch nur noch durch die mechanische Vorspannung angedrückt.
Durch die Formgebung des Kolbenrings auf der Außenseite läßt sich der sog. Entlastungsgrad des Rings festlegen. Auf der Innenseite wird die gesamte Ringbreite mit dem Kammerdruck beaufschlagt. Je nach Lage der Dichtlinie auf der Außenseite kann man nun unterschiedlich starke Anpressungen des Rings konstruktiv festlegen. Wenn man z.B.die Dichtlinie auf die Mitte des Rings legt, dann sind 50% der Fläche innen und außen druck- und kraftausgeglichen. Die restliche Ringhöhe nach der Dichtkante wird auf der Außenseite mit einem geringeren Druck beaufschlagt. Somit ergibt sich ein Kraftüberschuss von innen nach außen, der für die Anpressung des Rings sorgt.
Man kann so konstruktiv den besten Kompromiss zwischen Abdichtung, Reibung und Verschleiß festlegen.
Gruß
Alex
AUDI A3 1.9 TDI, EZ 12/96, ursprüglich MKB AGR, umgebaut zum AHF mit GT1749V-Lader, verkauft mit 250tkm
Golf 4 1.9 TDI, EZ 1/98, MKB ALH, jetzt auch mit GT1749V-Lader, verkauft mit 300tkm
Touran 1.9 TDI, EZ 09/2004
Audi A4 Avant 2.0 TDI, EZ 03/2010