[Traduzione in corso...]
Hallo,
zu den genannten Mitteln kann ich leider keine Erfahrung vorweisen, aber vielleicht helfen meine Erfahrungswerte ja auch.
Zur Behandlung von äußerlich sichtbarem und damit erreichbarem Rost eignet sich am besten das Sandstrahlen.
Bei punktuellem Arbeiten in Eigenregie gibt es entsprechende Sandstrahlpistolen mit Gummiaufsätzen zu kaufen, meine entstammt dem Angebot von NORMA und reicht für meine Zwecke aus. Nachteilig ist die entstehende Sauerei durch das Strahlgut, das Ergebnis ist aber dafür nicht zu übertreffen.
Will man nicht strahlen, biete sich sorgfältiges entrosten mit Winkelschleifer und CSD-Scheibe (Negerkeks) an, vom Drahtigel ist eher abzuraten.
Da Stahlblech an Fahrzeugen oft zu Lochkorrosion neigt, werden hierbei aber punktuelle Poren zurückbleiben, in denen sich Eisenoxid befindet.
Ich benutze zum Versiegeln dieser Rückstände normalerweise Owatrol Farbkriechöl, bis jetzt scheint das recht zuverlässig zu funktionieren.
Zum Grundierung derart behandelte Stellen(unter anderem) verwende ich sehr gern Brantho Korrux 3in1, in mehreren Schicht ist auch kein weiterer Decklack nötig, wenn zb. das Aussehen keine Rolle spielt. Nachteil beider Produkte ist jedoch die lange Trockendauer.
Liegt der eigentliche Korrosionsherd, so wie 100%tig in den Türeinstiegen unter der Gummidichtung, im Hohlraum, einer Blechfalz oder Punktschweißverbindung, ist eine Behandlung der dahinter liegenden Hohlräume unumgänglich, ansonsten kann man sich den Aufwand von vorn herein sparen.
Hier lautet meine Empfehlung definitiv Fett, Fett und nochmal Fett, Wachs ist bei bereit ausgebreitetem Rost weitgehend nutzlos. Typische Vertreter sind Mike Sanders Korrosionsschutzfett(schwieriger zu verarbeiten) sowie Fluid Film A bzw. NAS (unterschiedliche Viskosität, Achtung, beide greifen auf Dauer Gummi an).
Mit beiden Produkten habe ich sehr gute Erfahrung machen können, die Kriech- und Rostschutzwirkung ist phänomenal.
Viele Grüße