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Ursachen für Nockenwellenschäden an V6 2,5 tdi Motoren

 
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mserge
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Beitrag04-01-2006, 14:48    Titel: Ursachen für Nockenwellenschäden an V6 2,5 tdi Motoren Antworten mit Zitat

Hallo,

Da mich dieses Thema selbst getroffen hat und ich mich nicht einfach so abservieren lassen will, möchte ich hier mal fragen ob es logische Erklärungen gibt warum einige Nockenwellen deer Motore AFB, AKN und AKE zum Einlaufen verleihen. Ich habe bereits herausgefunden dass die Pannen nicht auf LL zurückzuführen sind, aber vielleicht gibt es ein Zusammenhang mit dem von VAG vorgeschriebenen Oel. Ich habe immer das 0W-30 LL oel von Q8 benutzt, und nur das. Wie in einem andere Thread hervorgeht, wurde dieses Oel nun durch ein 5W-30 ersetzt. Könnte dies Aufschluss geben?
Das von mir benutzte und von VAG vorgeschriebene LL-Oel entsprach 'nur' der ACEA A1/B1 Norm, das Neue hingegen der ACEA A5/B5 Norm die viel 'besser' zu sein scheint. Kann mir jemand dies bestätigen? Gibt es andere logische Ursachen? Die Nockenwellen werden doch Maschinell gefertigt, wenn die Fehlerhaft wären, warum gehen dann nicht alle aus einer Serie kaputt, sondern nur einige aus verschiedenen Autos? Kann man eine (ausgebaute) Nockenwelle testen lassen um eventuell ein Produktionsfehler nachzuweisen? und zu klagen? Gibt das Sinn?
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dieselmartin
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Beitrag04-01-2006, 15:10    Titel: Ursachen für Nockenwellenschäden an V6 2,5 tdi Motoren Antworten mit Zitat

<Halbwissen Modus an>

Ich hab mal was gelesen, das die Haertegrade der Kipphebel zu den Nockenwellen "unguenstig" waren. Daher haben die Hebel gut gehalten und die Wellen sich verbraucht.

Bei Normen zu von VW vorgeschriebenen Oelen waere es besser, du nennst die VW Normen.
Denn es kann ja sein, dass die Oele schon vorher andere Normen erfuellten, sich aber keiner die Muehen und Kosten machte, die Norm-Freigabe zu beantragen.
<Halbwissen aus>

Wenn beide Oele die vorgeschriebene VW Norm erfuellten, kannst du nichts falsch gemacht haben und auch eigentlich nichts aufs Oel schieben.

m;
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I don't know what the fuck it was.
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Beitrag04-01-2006, 15:19    Titel: Ursachen für Nockenwellenschäden an V6 2,5 tdi Motoren Antworten mit Zitat

Hi,

Zitat:
Die Nockenwellen werden doch Maschinell gefertigt, wenn die Fehlerhaft wären, warum gehen dann nicht alle aus einer Serie kaputt, sondern nur einige aus verschiedenen Autos?

aus meiner Erfahrung: ich kenne keinen AFB, der das Problem nicht früher oder später hatte.
So wie ich es sehe: schlechtes Material + mangelhafte Schmierung.

Grüße, Rainer
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Mephisto
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Beitrag04-01-2006, 16:03    Titel: Ursachen für Nockenwellenschäden an V6 2,5 tdi Motoren Antworten mit Zitat

Hi,

Zitat:
'nur' der ACEA A1/B1 Norm, das Neue hingegen der ACEA A5/B5


Daran liegt es bestimmt nicht. Die B5 ist nicht soooo viel besser, als die B1! Beide haben einen verringerten HTHS-Wert von unter 3,5; in der Praxis liegen die Öle bei ca. 3,0.
In mein Auto kommt jedenfalls kein Öl rein, das nicht die B3 zumindest theoretisch erfüllen könnte.
Vielleicht würden die AFBs länger halten, wenn man ihnen von Anfang an ein ordentliches Öl spendiert hätte, wobei man nicht vergessen darf, dass auch ein gutes Öl schlechtes Material nicht besser macht, sondern allenfalls die Belastung verringert.

Gruß
Micha
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herwigw
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Beitrag04-01-2006, 21:55    Titel: Ursachen für Nockenwellenschäden an V6 2,5 tdi Motoren Antworten mit Zitat

Hi,

Die Nockenwellen werden doch Maschinell gefertigt, wenn die Fehlerhaft wären, warum gehen dann nicht alle aus einer Serie kaputt, sondern nur einige aus verschiedenen Autos?
aus meiner Erfahrung: ich kenne keinen AFB, der das Problem nicht früher oder später hatte.
So wie ich es sehe: schlechtes Material + mangelhafte Schmierung.

Grüße, Rainer

Hallo mserge,

bin leider kein Fachmann sondern nur interessierter Laie - daher kann ich zu der Ursache nix sagen.

Mir ist aber in irgendeinem techniklastigem VW/Audi Werbevortrag dazu die Formulierung 'die Nockenwellen wurden kostenoptimiert im Verfahren xxx hergestellt' in Erinnerung geblieben, weil sie etwas auffällig war - fand sie zum _zerkugeln_.

Ich hab mir gedacht daß Techniker Technikern durch die Blume zu verstehen geben wolllten : 'Bitte fragt uns nicht nach dem Sch... Trum! Wir mußte das Teil so mies bauen, weil uns die verdammten Kostenrechner im Genick saßen und uns wider besseres Wissen dazu gezwungen haben!!!' icon_smile.gif)

Leider kann ich den Artikel beim besten Willen nicht mehr finden, bilde mir aber ein daß der Text aus einem der Vortragsauszüge - früher wurden die auf der Homepage teilweise veröffentlicht - aus dem Wiener Motorsymposium vor ein paar Jahren stammt.
Tut leid daß ich hier nur mit meinem mangelhaften Erinnerungsvermögen herumspekulieren kann!

gruß
herwig
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christians
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Beitrag04-01-2006, 23:54    Titel: Ursachen für Nockenwellenschäden an V6 2,5 tdi Motoren Antworten mit Zitat

Hi,
Audi nennt das ein Zusammenspiel ungünstiger Toleranzen, sagt natürlich alles...
Als Fertigungsverfahren hat man vor Jahren für Guß und Ledeburit als harte Graugußvariante Werbung gemacht, aber dies ohne nach Motortyp zu unterscheiden.

LL war für die AFB kein Thema, das gab es 1998 noch nicht.
Fakt ist das die Kipphebel aus Platznot sehr schmal geraten sind, weshalb man bei den ersten V6 TDI zunächst die Gleit- statt der eigentlich schon immer favorisierten Rollenschlepphebel verbaut hat.
Ob hier nicht genug Öl ankommt oder die Flächenpressung schlicht zu hoch für einen zwangsläufig ungünstig geformten Schmierspalt ist kann ich nicht beurteilen.
Daß die Hebel zu hart sind ist für meine Begriffe irrelevant.
Für dauerhaften Betrieb ist hydrodynamische Schmierung erforderlich, was offensichtlich nicht gelungen ist.
Wenn das nicht gelingt spielen Verschleißschutzadditive eine Rolle.
Es wäre sogesehen schon möglich, daß schlechtes Öl, also z.B. ein (mineralisches) 15W40 dessen Viskositätsverbesserer irgendwann kleingehackt sind und das als Billigöl natürlich gleichzeitig nicht die besten Additive bekommen hat den Verschleiß fördert.
In MT hat sich aber auch jemand mit einem angeblich guten Vollsynthetik-Öl gemeldet, der auch NW-Schäden hatte.
LL mit abgesenktem HTHS würde ich ohnehin nie verwenden.
Für mich wäre es interessant zu wissen, ob ein Öl gemäß 505.01, also für PD ohne LL, den NW helfen könnte oder ober die Anforderungen der PD-Motoren zu sehr in Richtung EP gehen, also extemer Druck bei eher geringer Schergeschwindigkeit so daß dann ein Öl gemäß 505.00 mit möglichst guter Verschleißschutzadditivierung, wie das Mobil1, das der Sterndocktor empfiehlt, besser wäre.

Meine NW sind nicht eingelaufen, haben aber am ganzen Umfang vereinzelte Störungen, die wie Pittings in Kugellagern aussehen. Ob das der Anfang vom Ende ist kann ich in zwei oder drei Jahren sagen.
Pittings entstehen unter hoher punktförmiger Last, bei der die größten Spannungen UNTER der Obefläche auftreten und das Material ermüden, da hilft dann auch kein Öl.
Angeblich wird das Öl auf dem Weg zu den Köpfen nicht durch den Ölfilter geleitet und Schmutz wäre die Ursache. Das konnte ich aber noch nicht auf Wahrheitsgehalt prüfen und fraglich ist auch woher der ganze Dreck, resp. die Späne denn kommen sollen.
Gruß Christian
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passi85
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Beitrag27-03-2006, 18:02    Titel: Ursachen für Nockenwellenschäden an V6 2,5 tdi Motoren Antworten mit Zitat

Also ich kann dazu nur sagen, das der 150PS AKN von meinem Paps in 3,5 Jahren 210Tkm weggemacht hat und als ich kurz vorm verkeuf mal die Ventieldeckeldichtungen gemacht habe, ich keinerlei verschleiß an den Nockenwellen feststellen konnte.

der Wagen hatte LL aller 35Tkm, quattro, TT5 und wurde nur mit 0W30 von CASTROL gefüttert. Hatte auch keinerlei Ölverbrauch.

Wenn er mir damals in er Versicherung nicht so teuer gewesen währ, hat ich ihn übernommen.
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Herr Antje
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Beitrag28-03-2006, 7:26    Titel: Ursachen für Nockenwellenschäden an V6 2,5 tdi Motoren Antworten mit Zitat

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- Sharan Goal '04 V(R)6 2.8 150 kW, ab 09.08.2007 mit Vialle LPI, MKB: AYL
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Bis 07/2007: Passat Variant 3BG '01 2.5TDI 110 kW, MKB: AKN
Bis 03/2004: Audi A3 '00 1.9 TDi 96 kW, (MKB: ASZ?)
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