[Traduzione in corso...]
Hallo zusammen,
um in VAGCOM einzusteigen hab ich mir die Bilder von Noxon und Stautz zur Schaltung des Diagnoseadapters runtergeladen.
Die zeigten mir (leider) daß es wohl aussichtslos ist, das simple Kabel von meinem Pocket-Fehlerausleser einfach an den PC zu klemmen und auf eine funktionierende Verbindung zum Auto zu hoffen.
Teilweise erscheint mir aber auch der Adapter nach dem Motto konzipiert „was die Grabbelkiste gerade hergibt, kommt rein".
So wird die L-Line mit einem Pullup von 10 kOhm direkt vom Optoausgang getrieben, die K-Line dagegen von einem Kleintransistor, der wiederum (nach dem Darlington-Prinzip, also ohne Phasendrehung) vom Optokoppler angesteuert wird.
Wobei mir die Übersteuerung des Treibertransistors mit Basiswiderstand = Kollektorwiderstand = je 1 kOhm schon fast grotesk erscheint. . .
Was spräche eigentlich dagegen, der Einfachheit halber R5, R6 und T1 einzusparen und die K-Line mit dem Pullup R7 genauso an den Optoausgang zu klemmen wie die L-Line? Die Strombelastung des Optokopplers bliebe mit ca. 12 mA praktisch gleich.
Falls durch die Transistorstufe eine Laufzeitverzögerung erreicht werden sollte, könnte man sowas IMO ebensogut durch einen passenden kleinen Kondensator parallel zum Eingang des Optokopplers realisieren.
Die Falschpol-Kurzschlußdioden an den PC-seitigen Optoeingängen erscheinen mir mit 1 N 4004 (400 Volt /1 Ampere) maßlos überdimensioniert, weil sie bei -12 Volt Eingangspannung (arbeitet der COM-Ausgang des PC überhaupt mit negativen Signalspannngen?) nur mit ca. 11 mA belastet werden und höhere Sperrspannungen als 12 Volt nicht auftreten dürften.
Warum nimmt man nicht billigere Minimaltypen wie z.B. 1 N 4148, die mit 100 Volt/100 mA immer noch fast 10-fache Reserven haben?
Hier im Forum hab ich gelesen, daß 1 KOhm als K-Pullup (R7) teilweise Probleme macht, die mit einem Austausch gegen 10 kOhm behoben sind. Dadurch sinkt allerdings der High-Pegel der K-Line wegen der Belastung mit dem Basiswiderstand des Transistors T 2 um etwa 0,8 Volt ab; mit 1 kOhm als Pullup beträgt der Verlust nur ca. 0.1 Volt.
Wo liegt eigentlich die sichere Erkennungsschwelle für „High" durch die Bordelektronik?
Als Optokoppler hab ich mir den 3-fachen PC837 (35V / 50mA) besorgt. Spricht etwas gegen die Verwendung im VAGCOM-Adapter?
Welche spezielleren Kenngrößen (außer max. Spannung und Strom für den Ausgang und die Isolationsspannung zwischen LED und Transistor) sind für den Betrieb von Optokopplern wichtig?
Was besagt eigentlich die %-Angabe CTR bzw. Koppelfaktor?
Kennt jemand Links mit Einsteiger-verdaulichen Infos über Optokoppler?