[Traduzione in corso...]
Hallo Jörg,
ich hoffe auch antworten zu dürfen, obwohl ich nicht zu der von dir anvisierten Antwortgebergruppe gehöre.
Ich denke, dass Probleme mit dem Ruhestrom bereits jetzt schon relativ häufig vorkommen. Mit zunehmenden Fahrzeugalter der vernetzten Fahrzeuge wird das sicher noch mehr werden.
Ein von dir geschildertes Messgerät kann dabei sicherlich hilfreich sein, es bleiben für mich aber viele Unsicherheiten für einen möglichen Vertrieb durch euch:
- Wie erfolgt die Strommessung?
Müsste das Kabel aufgetrennt werden und dein Messgerät eingeschleift werden, so ist dies in der Praxis aufwändig. Wird eine DC-Messzange verwendet, so fürchte ich bei der langen Messzeit einen erheblichen Offset-Drift.
- Welchen Dynamikbereich bietet das Messgerät (Also kleinster Messbereich / Größter Messbereich)?
- Die Auswertung der Messergebniss erfordert eine gewisse Elektronik / EDV Kenntniss, die in vielen Werkstätten leider nur gering ausgeprägt ist.
- Die Schlussfolgerungen aus solchen Messungen sind teils relativ komplex und einer durchschnittlichen Werkstatt eher nicht bekannt. (Welche durchschnittliche Stromhöhe ist ok, was sind übliche Strompeaks je Steuergerät, was können Ursachen für Strompeaks bei bestimmten STGs sein?)
Grundsätzlich kann alleine aus dem Stromfluss aber kaum eine Aussage getroffen werden, welches STG im Verbund nun defekt ist.
Einfaches Beispiel: ein einzelnes Steuergerät mit relativ geringer Stromaufnahme kann die Busruhe komplett verhindern. Unter Umständen bleiben dann alle Steuergeräte am entsprechenden Bus aufgeweckt und ziehen unzulässig hohen Strom. Dabei ist das Steuergerät mit der höchsten Stromaufnahme aber eben nicht zwingend das STG welches die Busruhe verhindert.
Insgesamt eher ein unterstützendes Messgerät, was nicht für die durchschnittliche Werkstatt, sondern eher für eine Elektronik-fokussierte Werkstatt, bei der auch Fachleute mit entsprechenden Auswertekenntnissen verfügbar sind.
Soweit nur meine subjektive Meinung.
Gruß
Guste