[Traduzione in corso...]
Hallo !
Golf 3, AFN, 126' km.
Mich interessiert der vorgegebene Sollladedruck bei Teillast.
Messwertblock 8 zeigt doch an:
Fahrerwunsch = fw
Drehmomentbegrenzung = db
Rußbegrenzung = rb
Man sieht, dass bei geringer Last im Messwertblock 8 das Feld rb ständig deutlich
höhere Werte anzeigt als das Feld fw.
Ein abrupter Gasstoß kann doch wohl dann unmittelbar in voller Höhe
vom STG freigegeben werden, wenn der zuhörige Wert von fw den momentanen Wert
von rb nicht übersteigt.
Ein höherer Wert für fw wird zunächst bis zum momentanen Wert rb gekappt, und dann
läuft die vom STG freigenene Einspritzmenge dem durch schärfere Turboansteuerung
allmählich steigenden Wert von rb hinterher.
Je höher der Wert von rb bei Teillast schon wäre, desto spontaner müsste die Reaktion doch sein.
Würde eine schärfere Turboansteuerung bei Teillast den Wert von rb anheben ?
Könnte man auf der anderen Seite durch eine bei Teillast mildere Turboansteuerung (unter
Inkaufnahme der Senkung von rb auf das Niveau von fw) Kraftstoff sparen, weil der
Abgasgegendruck sinkt?
Ist die Vorgabe des Sollladedrucks also ein Kompromiss für diesen trade-off ?
Wie passt das kürzlich gelesene Zitat "Ein Diesel läuft immer mit Luftüberschuss" hier
herein ?
Danke für den Nachhilfeunterricht ..
Grüße, Klaus
PS: Wäre doch schick, wenn man den TDI kurz vor dem Überholen (z.B. mit Lenkradwippe) "aufziehen" könnte (durch Anhebung des Ladedrucks in der Teillast)