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VP37: Spritzversteller und Pumpeninnendruck

 
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dieselmartin
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Beitrag23-03-2004, 10:10    Titel: VP37: Spritzversteller und Pumpeninnendruck Zitieren

Vorweg: Ich habs getan - ich hab mir Dieselmotor-Management von Bosch gegoennt (und lerne es jetzt auswendig icon_wink.gif 45 EUR, die es wert sind )


Zum Spritzversteller der VP37 steht da (S. 231), dass das Spritzverstller-Magnetventil den Pumpeninnendruck moduliert.
offenes Ventil -> Druckabsenkung (an der Verstellerseite) -> Spaeter Spritzbeginn
geschlossenes -> Voller Druck auf Versteller -> frueher

Wenn also die Pumpe zu frueh foerdert, die PWM des Magnetventils aber schon am Anschlag ist, weiterhin aber die Grundeinstellung der Pumpe genau auf der Mittellinie ist, hab ich:

1. einen Widerspruch
2. hat das ganze NICHTS mit hier abundzu erwaehntem "zu geringen Pumpeninnedruck wegen Verschleiss" zu tun, denn der kann nur "zu spaet" verursachen.

Den Widerspruch sehe ich so: Wie kann in Grundeinstellung das Optimum erreicht werden, wenn im normal Betrieb fast 4 Grad daneben gespritz wird ?!?!? (Leerlauf, Soll -3.1° -- IST 0.6° -- PWM auf 3,1 % also Anschlag offen = spaet)
Vorallem, wie kann sich bei "PWM auf Anschalg" noch was aendern ,wenn ich in Grundeinstellung gehe (das Motorgeraeusch und Drehzahl aendern sich)

Koennen ausgelutschte Duesen da auch ein Grund sein - zu frueh oeffnend oder so ??

Beim letztens getesteten ASV hat sich im Leerlauf und dann Grunseinst. NIX geaendert.


Ich will kein Problem herbeireden - ich will nur das System verstehen.

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Beitrag24-03-2004, 13:58    Titel: VP37: Spritzversteller und Pumpeninnendruck Zitieren

Hallo dieselmartin,

ich bin zwar selbst erst dabei die volle Tragweite des Dieselmotor-Management zu erfassen,
jedoch lässt sich mit Sicherheit sagen, daß ein korrekt eingestellter Spritzbeginn in der Grundeinstellung bei neuen Düsen, eine Verschiebung des Spritzbeginnes in Richtung früh bei alten Düsen bewirkt. Aus dem einfachen Grund, weil 170bar (Verschleißgrenze) Öffnungsdruck sicher zeitlich eher erreicht sind als 190bar. Wie groß diese Verschiebung sein kann sollten unsere Profi-Schrauber wissen.

Gruß, KAi
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dieselmartin
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Beitrag24-03-2004, 15:13    Titel: VP37: Spritzversteller und Pumpeninnendruck Zitieren

@ Kai

das ist mir klar,

Aber ich hab ja noch gar nix getauscht !!!

ICh hab bisher nur gemessen und dabei schon Widersprueche gefunden icon_cry.gif

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ulf
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Beitrag26-03-2004, 19:30    Titel: Re: VP37: Spritzversteller und Pumpeninnendruck Zitieren

dieselmartin hat folgendes geschrieben:
Den Widerspruch sehe ich so: Wie kann in Grundeinstellung das Optimum erreicht werden, wenn im normal Betrieb fast 4 Grad daneben gespritz wird ?!?!? (Leerlauf, Soll -3.1° -- IST 0.6° -- PWM auf 3,1 % also Anschlag offen = spaet)
Vorallem, wie kann sich bei "PWM auf Anschalg" noch was aendern ,wenn ich in Grundeinstellung gehe (das Motorgeraeusch und Drehzahl aendern sich)

Hi Martin,

wenn zwischen Regelanschlag spät im Normalbetrieb und Grundeinstellung ein Unterschied wahrnehmbar ist, muß die Pumpe auch anders angesteuert werden - das sagt mir meine Logik.

Denkbar (gemessen habe ich es nicht!) erscheint mir, daß die PWM 3,1% als Anschlag im Normalbetrieb in der Grundeinstellung auf 0% runtergefahren werden, also das Ventil ungetaktete Dauerspannung bekommt, was einen (mutmaßlich!) klemmenden Spritzversteller doch noch ein Stückchen gegenüber dem Normalbetrieb bewegt.

Wie gesagt, reine Theorie, aber was besseres fällt mir nicht ein . . .
Gruß Ulf
_________

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