Hallo,
da ich das halbe WE damit verbracht hab meine VTG 'abzustimmen' möchte ich auch mal meinen Senf dazu abgeben. Meine Erfahrungswerte möchte ich, diesbezüglich, hier mal veröffentlichen.
Habe nach anfänglichen Problemen
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es doch noch geschafft eine größere Unterdruckdose einzubauen. Trotz höherer Stellkraft hat Diese, mit der Originallänge der kleinen Dose, viel zu sanft und träge den LD eingeregelt. Das Tastverhältnis bei > 3900 rpm lag auch gerade mal bei ca. 59%.
Daraufhin hab ich die Stange Stück um Stück kürzer gedreht, und immer wieder bei einer Probefahrt Daten geloggt, und danach ausgewertet.
Jetzt hab ich bei dem Test ein Tastverhältnis von 69% jedoch ist der Antritt aus dem Keller merklich besser geworden. Die Ansprechzeit des Turbos ist viel kürzer geworden (sieht man sehr schön auf der LDA

). Ich habe zwar Überschwinger bis ca. 200 mbar über SOLL und leichte Unterschwinger jedoch wird der LD danach sauber eingeregelt.
Mit dem immer weiteren kürzer drehen des Gestänges fallen die Überschwinger (logischerweise) immer stärker aus. Da dachte ich dass damit auch die Unterschwinger stärker ausfallen da das STG ja stärker gegenregeln würde/müßte/sollte. Doch dem ist seltsamerweise nicht so. Bei der aktuellen Einstellung fallen die Unterschwinger geringer aus als bei einer weniger 'agressiven' Stangenlänge

. Jedenfalls hat sich das Ansprechverhalten wesentlich verbessert und der Durchzug IMO auch, jedoch kann letzteres rein subjektiver Natur sein da es z.Zt. etwas kälter draußen ist.
Ist das schnellere Beschleunigen des Laufzeug´s eigentlich schädlich(er) für den ATL oder für den Motor

IMO müßte jetzt das Drehmomentkennfeld nun eher (oder früher) greifen als die Rußbegrenzung aber um dafür Klarheit zu schaffen, müßte ich erst mal MWB 8 loggen.