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Erfahrungsbericht: Frühe Nockenwelleneinstellung PD

 
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Bo Duke
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Beitrag16-12-2007, 15:57    Titel: Erfahrungsbericht: Frühe Nockenwelleneinstellung PD Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

nachdem ich es nun geschafft habe, den Zahnriemen zu tauschen (ARL MJ 2003) musste ich unbedingt Ulf's Anleitung zur Veränderung der Steuerzeiten bei PD's ausprobieren.

(vgl.: http://community.dieselschrauber.de/viewtopic.php?t=5408)

Schließlich wird dort genau das Problem behandelt, das mich immer genervt hat:
Kein Druck obenrum.

Kurze Rede: Es ist genau wie beschrieben: Motor dreht viel williger hoch und hat dafür im unteren und mittleren Bereich etwas Kraft verloren.

Verbrauch laut Anzeige jetzt 0,9-1,0l statt bisher 0,6-0,7l im Stand.

Bisher wurden hier nur DZR Zeiten, also von 2000 bis 4000 Umdrehungen, gepostet.
Meine DZR Zeit verbesserte sich lediglich um rund 0,1 Sek.

Allerdings hat sich die Zeit von 3000 auf 4000 Umdrehungen, also der obere Drehzahlbereich, von rund 3,6 Sek. auf sage und schreibe 2,8 verkürzt.

Da sich die Gesamtzeit 2000 bis 4000 kaum verändert hat ist klar, dass sich der Zuwachs obenrum zu Lasten der Beschleunigung untenrum ergeben hat.

Das wäre der objektivierte Beweis der verschiedentlich geäußerten subjektiven Empfindungen hinsichtlich der veränderten Leistungscharakteristik (vgl. http://community.dieselschrauber.de/viewtopic.php?t=6847).

Außerdem wird jetzt auch endlich die angegebene Höchstgeschwindigkeit sicher erreicht.

Weiterhin ist aufgefallen, dass das unter: „ http://community.dieselschrauber.de/viewtopic.php?t=14687&highlight=kaltstart+z%FCndaussetzer " beschriebene Ruckeln im Stand nach Kaltstart sich deutlich verringert hat.

Eingestellt habe ich die Nockenwelle folgendermaßen:

KW Stop aus Drehbewegung der Kurbelwelle gesetzt. Nockenwelle mit 5mm statt der eigentlich geforderten 6mm abgesteckt und die sich ergebende Differenz von 1 mm (im Absteckloch) auf früh gesetzt.

Weiß eigentlich jetzt jemand, ob sich aus einer solchen frühen Einstellung Schadpotential für die PDE’s etc. ergibt? Oder gibt es sonst irgendwelche neuen Erkenntnisse rund um das Thema?

Liebe Grüße,

Bo
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ulf
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Beitrag16-12-2007, 17:36    Titel: Re: Erfahrungsbericht: Frühe Nockenwelleneinstellung PD Antworten mit Zitat

Bo Duke hat folgendes geschrieben:
Bisher wurden hier nur DZR Zeiten, also von 2000 bis 4000 Umdrehungen, gepostet.
Meine DZR Zeit verbesserte sich lediglich um rund 0,1 Sek.

Allerdings hat sich die Zeit von 3000 auf 4000 Umdrehungen, also der obere Drehzahlbereich, von rund 3,6 Sek. auf sage und schreibe 2,8 verkürzt.

Da sich die Gesamtzeit 2000 bis 4000 kaum verändert hat ist klar, dass sich der Zuwachs obenrum zu Lasten der Beschleunigung untenrum ergeben hat.

Das wäre der objektivierte Beweis der verschiedentlich geäußerten subjektiven Empfindungen hinsichtlich der veränderten Leistungscharakteristik (vgl. http://community.dieselschrauber.de/viewtopic.php?t=6847).

Außerdem wird jetzt auch endlich die angegebene Höchstgeschwindigkeit sicher erreicht.
Hi,

danke für Deinen Bericht und besonders die ersten Bestätigungs-Messungen der gefühlten Änderungen.
Interessant wären noch Deine Logdaten zum Synchronisationswinkel (MWB 4) vorher und nachher icon_wink.gif


Zitat:
Weiß eigentlich jetzt jemand, ob sich aus einer solchen frühen Einstellung Schadpotential für die PDE’s etc. ergibt? Oder gibt es sonst irgendwelche neuen Erkenntnisse rund um das Thema?
In den Links die Du gepostet hast, steht AFAIK unser "letzter Stand".
Ein wirkliches Schadpotential kann ich mir erstmal nicht vorstellen, angesichts der Druck-Mehrbelastungen, die die PDE beim Motortuning klaglos wegstecken .
Gruß Ulf
_________

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