Rudi hat folgendes geschrieben: |
bei den 'alten' VE-TDi's bringt aufreißen des LMM-Wertes nichts, da über diesen Wert lediglich die Einspritzmenge reduziert werden kann. Erst wird die Menge bestimmt. Wenn dann nicht genug Luft da ist wird wieder was abgezogen, bevor die Pumpe angesteuert wird (Rußbegrenzung).
Bei den PD's soll der LMM-Wert für die Einspritzmengenbestimmung herangezogen werden (so daß über eine Erhöhung des Wertes eine begrenzte Leistungssteigerung möglich sein soll). |
Ergänzung:
Wenn das Drehmomentkennfeld (das die
maximale Einspritzmenge bestimmt, egal welcher LMM-Wert gemeldet wird) nicht im Weg wäre, könnte ein LMM-Tuning klappen - bis hin zur Mengenanforderung durch das Gaspedal, die aber auch begrenzt ist: mehr als Bodenblech geht eben nicht.
Ein Problem würde aber bei künstlich erhöhtem LMM-Wert auftreten:
Im Teillastbereich dient der LMM-Wert auch als Rückmeldung für die AGR-Rate, d.h. per AGR wird der LMM-Wert so weit verringert (wenn Abgas angesagt wird, strömt ja nicht mehr das volle Ansaugvolumen durch den LMM), bis er dem AGR-Kennfeld entspricht.
Bei zu hohem LMM-Wert würde also die AGR weiter aufgemacht, um wieder den LMM-Zielwert zu erreichen, und die Kiste würde mehr oder weniger zu rußen beginnen
Sch*** Regelkreise!