[Traduzione in corso...]
Hallo!
Früher gab es mal den Trick, die Kupplungshydraulik zu entlüften,
indem man vom vorderen Bremssattel einen Schlauch auf den Nehmerzylinder der Kupplung gelegt hat. Man hat das dann einfach im Kreis gepumpt, besonders gut ging das bei den elektrischen Bremsaggregaten bei den ollen VW´s.
Nach der Beschreibung hier, denke ich schon, dass Luft im System ist. Kennt man ja, durch mehrmaliges schnelles Aufpumpen mit dem Pedal presst man die Luftblasen im System zusammen, und so schnell können die sich nicht wieder ausdehnen. Durch die langen, dünnen Leitungen.
Wenn man dann 5 Sekunden wartet, und das Pedal losgelassen hat, dehnen sich die Lufteinschlüsse wieder aus, und drücken die Bremsflüssigkeit zurück in den Behälter.
Da stellt sich dann natürlich die Frage:
War vielleicht der Geberzylinder die Ursache für die Reparatur?
In meiner Jugendzeit, da hab ich auch mal etwas übereifrig bei einem BMW die Kupplung gewechselt. Ging dann aber mit der neuen Kupplung nicht. Letztendlich hat sich gezeigt, dass der Geberzylinder keinen zuverlässigen Druck aufgebaut hat.
Tipp:
erstmal entlüften, von unten nach oben. Luft kann möglicherweise in das System eindringen, vielleicht durch den Nehmerzylinder, wenn der plötzlich und schnell entspannt wird. Ich bin mir nicht sicher, sehe das aber als möglich an.
Und ja, ich hab mir da für mein Entlüftergerät einen Adapter gebastelt, mit dem ich das machen kann. Das ist aber nichts besonderes, mehr 2 ineinander geschobene Schläuche, auf so einem Anschluss, was halt zufällig zusammen passt.
Wenn es nicht weiter geht:
Der Nehmerzylinder am Getriebe muss tropfen, wenn er defekt ist.
Der Geberzylinder nicht unbedingt.
Da mal schauen, ob dort, wo die Stange hineingeht, alles trocken ist. Wenn das trocken ist, kann natürlich die innere Dichtmanschette kaputt sein. (wie damals bei mir bei dem BMW)
Für solche Härtefälle hab ich mir da Blindstopfen angefertigt, mit denen ich die Leitung zum Test verschliesse. Da muss das Pedal knallhart stehen bleiben.