*ausgrab*
Ich habe grade zufällig die Größenvergleiche eines OEM-Filters und eines Airbox-ähnlichen Produkts gesehen.:
http://www.motor-talk.de/forum/dbilas-flowmaster-am-2-8er-t3293268.html?page=4#post28837925
bzw.
Wenn man sich die Ziehharmonikas von OEM-Filter und dem "Sport"filter komplett entfaltet vorstellt, zeigt sich eine relativ winzige Gesamtfilterfläche des Sportfilters.
Müßte ein Motor, der bei Pmax die ganze OEM-Filterfläche braucht, durch so eine Mofa-ähnliche Filterfläche mit OEM-Filterpapier atmen, dann kann ich mir gut vorstellen, dass er bei Vollgas Atemnot bekommt und etliche PS verliert.
Damit das nicht passiert, muß der Strömungswiderstand pro cm² beim Sportfiltermaterial um ein Vielfaches geringer sein als beim OEM-Filterpapier. Und das geht AFAIK nur mit Filterporen, die gegenüber dem OEM-Material wohl für jeglichen angesaugten Dreck ungefähr wie offene Scheunentore wirken.
Natürlich ist das Sportfilter-Element eingeölt, damit Dreck im Filter kleben bleiben soll. Das kann aber nur bei den Körnern klappen, die zufällig den öligen Rand eines Scheunentors streifen. Welcher Dreck-Anteil stattdessen mitten durch die Scheunentore fliegt, um anschließend die Oberflächen diverser innerer Motorteile "spezialzubehandeln", wäre eine interessante Frage.
BTW scheinen öffentlich erreichbare Fakten zur praktischen Filterwirkung von "Sport"filtern ziemlich rar zu sein. Ich kenne bisher grade mal einen Link:
http://www.ampelrennen.de/content/view/1650/51/
. . . wobei es natürlich auch interessant wäre, wieviel vom Testdreck der OEM-Filter durchlässt.
Kennt jemand noch weitere ähnliche Tests im www?