Moin Gustav,
ich kommentiere mal in deinen Text ... (ich hoffe, das gilt nicht als unhöflich)
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| Die OHV-Motoren mit Ihren untenliegenden Nockenwellen, den Stößeln, den Stößelstangen, den Kipphebelachsen und den Kipphebeln, waren einerseits nicht für hohe Drehzahlen geeignet (ein Wirbelkammerdiesel dreht 5.300 U/min., dabei "flattern" die Stößelstangen unter Umständen erheblich |
Also so ein Wasserboxer (man merkt, ich kenne mich beim T3 eben besonders gut aus

) hat als 2,1l Einspritzer (MKB "DJ") eine Nenndrehzahl von 4800 rpm. Die Abregeldrehzahl weiß ich gerade nicht, dürfte aber deutlich über 5000 rpm liegen. Das funktioniert das jedenfalls ganz gut mit den Stößelstangen. Die Nenndrehzahl der TDI liegt doch ganz selten mal über 4000 rpm (AFN kommt mir da in den Sinn) und Abregeldrehzahlen über 5500 rpm wird es doch kaum geben.
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| andererseits waren hydraulische Ventilspielausgleichselemente nur kompliziert zu realisieren. |
Die Hydrostößel im Wasserboxer sehen aber nicht komplizierter aus wie bei den OHC-Motoren
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| Der Bauteileaufwand, das Gewicht, die Herstellkosten, die Funktionssicherheit |
Da wird das Eis für mich als OHV-Verfechter seeehr dünn

Die Kosten dürften wirklich höher liegen als beim OHC-Motor
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| die Wartungsfreundlichkeit (oder akzeptiert heute noch jemand, daß das Ventilspiel eingestellt werden muß?) sprechen auch klar für OHC. |
Kann ich nicht nachvollziehen, das Argument. VW hat bei den Boxern (Luft- und Wassergekühlt) ab Ende der 70iger Jahre nur noch hydraulischen Ventilspielausgleich verwendet. Es geht doch.
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Und 4-Ventiltechnik ist mit OHV auch nicht vernünftig zu machen.
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Hm, und was ist mit einfachen Gabelkipphebeln ? Bei Motorradmotoren habe ich sowas schon öfters gesehen. Aber da kann ich als Laie nicht so richtig was zu sagen, 4-Ventil-Technik mag wirklich schwieriger sein mit OHV.
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| Zu Deinen Anmerkungen: Bei einem Diesel mit Verteilerpumpe, dem Ford 1,6D (zugegeben: älteres Datum, aber fährt noch im Escort, Fiesta, usw.) hat man die Verteilerpumpe von der Kurbelwelle aus per Zahnräder angetrieben |
Wer hat diesen Motor eigentlich kontruiert/gebaut ? Ford hatte damals mit PKW-Dieseln sehr wenig am Hut.
Zu den CR-Dieseln habe ich wirklich mal eine Frage. Ich bin ein Verfechter von Dieseln, die sich auch unter erschwerten Bedingungen (Gelände, Fernreise mit Rüttelpiste) betriebssicher verhalten. Kann man CR-Diesel da besser nutzen als PD-Diesel ? Die Verteiler-ESP scheint ja auf dem absteigenden Ast, neue Motorkonstruktionen nutzen nur noch selten eine Verteiler-ESP. Ein typischer Vertreter eines Dieselmotors, der für solche Einsatzzwecke oft genutzt wird, ist der Iveco 2,8 CR-TDI. Der Motor gilt als relativ robust. Ich habe aber im VW LT auch schon mal den MWN-2,8 TD gesehen, neuerdings auch ein CR-Motor. Ist dieser Motor bzgl. Ausfallsicherheit ähnlich zu beurteilen wie der Iveco-Motor ?
Schöne Grüße
Jens
Marcus "Ar Gwenn": Für uns sind Leute arm, weil sie mit einem Eselskarren unterwegs sind, für sie sind wir arm, weil wir ein Leben lang dafür arbeiten und Geld verdienen müssen, um uns im Alter von wildfremden Leuten pflegen zu lassen.