der vollstĂ€ndigkeit halber sei noch erwĂ€hnt, dass die meisten grossdiesel zwar im zweitaktverfahren abeiten, aber im zylinderkopf trotzdem ventile (auslass) besitzen. darĂŒber hinaus benötigen sie zwingend ein spĂŒlgeblĂ€se, denn ĂŒber das kurbelgehĂ€use (wie beim mopped) gehts ja nicht.
ich kann heute abend eine zeichnung eines MAN-schiffsdiesel scannen, der hÀlt sich mit 160cm hub und 90cm bohrung noch in grenzen (~1000kW / Zyl.)
nenndrehzahl ist ĂŒbrigens 150 U/min
ein grosser motor wÀre das hier: http://www.ship-technology.com/contractor_images/geislinger/1_two_stroke_diesel.jpg
in der nachkriegszeit gabs von junkers sogar einen flugmotor, der als gegenkolbenmotor im zweitaktverfahren arbeitete und als sehr effizient und zuverlÀssig galt. der entwurf wurde bereits 1914 erprobt:
http://www.fh-friedberg.de/users/zima/junkers.html
http://frhewww.physik.uni-freiburg.de/~jaensch/109/pic1/fm81.jpg
weiterer input:
http://www.howstuffworks.com/diesel-two-stroke1.htm
http://www.tpub.com/fireman/14104_files/image102.jpg
btw: in USA fahren sie auch im LKW teilweise 2-takt-diesel. aber die spinnen ja dort sowieso alle
unnötig zu erwÀhnen, dass diese dinger alle direkteinspritzer und teilweise sogar TDI sind
CU Gremlin