Auto ist ein 3 Zyl. 4 Ventiler Polo 105000km. Wurde Abends abgestellt, am nächsten Tag springt er nicht mehr an. Steuerkette auf der Auslassnockenwelle übersprungen.
Ölwanne runter, Steuergehäusedeckel runter, (da haben sich ja die Ingenieure was gedacht, bei der Konstruktion dieses Motors), Steuerzeiten mit der alten Kette richtig eingestellt. Kompression gemessen, 1 und 2 Zyl. 13bar, 3 Zyl. 10 bar. Gut jeden Zylinder auf Zünd OT gestellt, und mit 10bar Druckluft reingeblassen. Zyl. 1 und 2 dicht, Zyl. 3 im Auspuff Luftgeräusch.
Dachte naja gut ist halt ein Ventil verbogen. Zylinderkopf runter, Ventile raus, laufen in Drehbank absolut rund. Ventilsitz einen A-Ventiles vom dritten Zylinder, nicht OK.
Neue A-Ventile eingeschliffen, nur auf diesem Sitz, habe ich über eine Stunde eingeschliffen bis es dicht war. Habe leider keinen Ventilsitzfräser. So Zylinderkopf aufgesetzt, 30 Nm angezogen, und nochmals mit Druckluft reingeblassen. Kein Luftgeräusch mehr wahrnehmbar.
So jetzt meine eigentliche Frage:
Von den 3Zyl. 2 Ventilern kenne ich das Problem mit durchgebrannten Auslassventilen, beim 4 Ventiler nicht, obwohl dieses Ventil nicht durchgebrannt war sondern der Sitz nicht in Ordnung war.
Mir hat einmal ein VW-Trainer gesagt, das es dieses Problem mit dem Durchbrennen des Auslassventiles nur bei uns in Österreich und hier auch nur östlich von Salzburg besteht, da wir unseren Sprit angeblich von Ungarn bekommen und dieser minderwertiger ist. Alles was um Salzburg ist soll den Sprit aus Deutschland bekommen und dieser soll qualitativ besser sein.
Könnt ihr das bestätigen, gibt es in Deutschland diese Problematik nicht. VCDS |