[Traduzione in corso...]
Jens 16syncro ha scritto: |
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Die Bosch-ESP ist vollmechanisch, das vorherige Equipment von Magneti Marelli aber anscheinend nicht.
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Die MM Pumpe müsste auch vollmechanisch gewesen sein.
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Das muss ja ziemlich schlecht gewesen sein, wenn man bei Fiat einen Schritt zurück ging.
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War es ..... die Laufruhe dieses Motors war in etwa mit einer [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Rüttelplatte]Rüttelplatte[/url] vergleichbar.
Erst Bosch brachte mit der Stufeneinspritzung dem Motor "etwas" Manieren bei.
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Soweit ich weiß, ist der 1,9 D i.D. nie in Deutschland verkauft worden, bis Mitte der 90iger verkaufte Fiat in D nur die alte Wirbelkammerversion. Sie folgten damit der Mercedes-Strategie, die bekanntermaßen ziemlich in die Hose ging
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Ganz und gar nicht. Das Konzept krankte nicht am Motor, sondern eher an der mangelnden Fahrzeugqualität allgemein mit denen Fiat in dieser Zeit "brillierte".
Der TD i.d. wurde auch in D verkauft, war aber im Gegensatz zum Heimatland kein Erfolg. In Italien hat man über die mangelnde Laufruhe hinweg gesehen, in D war das ein absolutes KO Kriterium.
Aus diesem Desaster hat Fiat eine ganze Menge gelernt und die Dieselentwicklung maßgeblich vorangetrieben.
Wenig später kam man nämlich mit der nächsten Innovation: dem CR System. Damals eine Entwicklung von Magneti Marelli, dem Centro Ricerche Fiat und Elasis , basierend auf den Forschungen der ETH Zürich (1976 bis 1992). Bis 1994 hatte man das System zur Serienreife entwickelt (da kam VW gerade mal mit dem 1Z!). Aber erst 1997 brachte man das System in Zusammenarbeit mit Bosch(!) in einem Konzerntochter Fahrzeug Alfa auf den Markt. Scheinbar war wohl MM nicht in der Lage eine industrielle Fertigung der Komponenten in großer Stückzahl zu garantieren. Jedenfalls ist dieser Vorgang schon bemerkenswert.
Soweit mir bekannt hat Bosch später sogar die Patente zum CR System aufgekauft.
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Austin (Rover) Maestro stellte 1988 einen DI PKW vor, verkaufte ihn aber erst ab 1990.
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Gab es den vorher auch nicht in GB ?
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1990 sind die Verkäufe in GB .... In D wurde der MDI nicht angeboten. Erst der Turbo in 1992.
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Die Direkteinspritzer-Entwicklung scheint also doch in recht vielen Autofirmen parallel gelaufen zu sein, nur bei Mercedes und PSA (als weitere bedeutende Anbieter von Diesel-PKW) hat man das verpennt, BMW war damals noch nicht so auf Diesel-Trip.
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Mercedes und PSA sind eigentlich erst mit dem CR System in 1998 in die Dieselentwicklung eingestiegen.
BMW hatte mitte der 90er einen 2,5L WK Motor den auch Opel bekommen hat (für den Omega). Ein grauenhaft anfälliger Motor.
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Und Ford/Opel hatten (haben ?) gar keine eigene Dieselmotorentwicklung.
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Doch, aber nichts nennenswertes.
Bei Ford UK gab es einen Nutzfahrzeug Motor für den Transit als DI Motor .... Laufruhe ähnlich dem Croma .....
Ford hat aufgrund der anglophilen Ausrichtung (USA) die Diesel Entwicklung verschlafen (müssen).
Bei Opel war es (wegen GM) eigentlich ähnlich und so musse Opel sogar lange Zeit mit den Japanischen Isuzu Motorn rumhantieren. Nennenswerte Eigenentwicklungen gab es zwar, diese erstickten jedoch glücklicherweise zur Jahrtausendwende im Joint Venture mit Fiat. Das bescherte den Rüsselsheimern die wirklich guten Fiat Diesel Motoren.
Ford konnte sich über ein Joint Venture mit PSA die Franzosen Aggregate sichern.
In der Tat liefen viele Entwicklungen im DI Bereich nahezu gleichzeitig ab.
Das lag aber auch daran das an der Basisentwicklung nicht nur die Autohersteller beteiligt waren, sondern eher die Zulieferer. Diese müssen bemüht sein ihr Produkt auf dem Markt zu platzieren um Gewinne damit zu erzielen. Somit wurden sie Einspritzsysteme auch anderen Fahrzeugherstellern angeboten. Mercedes war also einer der ersten die dabei zugriffen hat, und das CR System in D "Hoffähig" gemacht hat. Also zu dem Zeitpunkt als der Sprung von VP zu CR am größten war (obwohl nicht der erste CR Anbieter).