Ich darf und möchte keine zu exakten Auskünfte dazu geben, nur soviel; ich habe gute Verbindungen zu einer Motorenbaufirma die mir Teile wie Kolben, Pleuel u.a. nach den von mir mitgebrachten Berechnungen (eines Schiffsdieselspezialisten und Maschinenbauingenieurs meiner Familie) und Maßen angefertigt haben...
Das einzige was dabei interessant war war der Preis...
Hubraum auf 3l erweitern halte ich auch für etwas übertrieben und schlecht bis garnicht realisierbar, meinen haben wir auf 2,68l grbracht und das war ziemlich die grenze des machbaren auch seitens der Haltbarkeit.
nur paar Kleinigkeiten:
Rumpf wurde seiner Laufbuchsen entledigt und mit neuen beschichteten ausgestattet, Kolben wurden geschmiedet, Kurbelwelle in der Warnow-Werft (DANKE an dieser Stelle an das Team vom Motorenbau!) durch Diffusionsglühen, auftragsschweißen, umschmieden im Gesenk und anschließende Veredelung durch gasnitrieren und neues Schleifen verfeinert, dabei Bohrungs- und Hubverhältnis geändert, um aus dem trägen Langhuber einen etwas drehfreudigeren kurzhuber zu machen und gleichzeitig den zu erwartenden neuen dynamischen Kräften stand zu halten
sämtliche Lager wurden aus speziellen aus dem Schiffsmotorenbau stammenden Einzelkomponenten (G-CuSnPb )für höchste Belastbarkeit (Druckspitzen bis 12kN/mm²) als Verbundgusslager ausgelegt (man sagte mir, kein PKW-Tuner könne Deutschlandweit Lager solcher Güte u. Belastbarkeit liefern weil Serienfertigung in diesen für Schiffsbau mini-dimensionen nicht betrieben wird)
Öl- u. Wasserkanäle im Block wurden erweitert u. Strömungsoptimiert
Öl- u. Wasserpumpe sind Einzelanfertigungen aus der CNC-Abteilung, alles aus bestem Nitrierstahl 34CrAlNi7 (Re 650N/mm²)
Alle dichtungen Sonderanfertigungen aus PTFE-Verbundwerkstoff für Hochtemperaturfestigkeit
Wasserkühler wurde original beibehalten (der is beim AAB ja schon riesig)
Wasser-Ölkühler mit Thermostat fand zusätzlich seinen Platz
Verwendetes Motorenöl: Addinol 10W60 Herstellerfreigabe bis 150°C Dauertemp.
Haltbarkeit der ganzen Spielerei waren knapp 90tkm inkl. 3 Getrieben

danach is leider ein Kolbenbolzen gefressen und das Pleuel guckte durch den Block nach draußen
Ansonsten aber keine Probleme, Betriebstemperaturen bei zügiger Gangart:
Wasser 85-105° durch Thermostat für warme Klimazonen (öffnet bei 82 statt 87)
Öl 100-135, max. waren 145 bei Vollbeladung mit 2t Anhänger Vollast bei 35° Außentemp. auf der BAB den Berg hoch (jaja, das Auto wurde nicht geschont, war immernoch ein Nutzvieh)
Die Getriebe starben immer alle gleich; erst rasseln, dann 3. Gang schglecht Schaltbar, dann 3. Gang-Gasse nicht mehr schaltbar (leider hab ich nie so ein Ding zerlegt um der genauen Ursache auf die Spur zu kommen)