Hallo ,
Ich dreh noch durch, vor 45tkm ließ ich die Dichtung für teuer Geld ersetzen, und nun stell ich fest, dass ich schon wieder Kühlwasser lasse, ist noch ganz gering aber es geht los
Beim letzten mal sagte man mir, mein Zylinderkopf sei minimal eingelaufen (Einspülungen, oder Riefenbildung aufgrund des Kopfspieles , was auch immer), und man könnte es schon noch einmal probieren mit ner neuen Dichtung. Die Dichtung, so erklärte man mir würde diese 1/100 mm schon ausgleichen.
Nun hab ich das Dilemma!!
Frage.
- kann man einen AFN-ZK planfräsen, ohne daß die Kolben die Ventile küssen, und die Verdichtung zu hoch wird?
- Wenn ja, ist das gängige Praxis?
- Wenn ja, wieviel kostet das wohl?
PS.: Ist ein G3 AFN mit 214 TKM
Moin,
wie lange ist das jetzt her? Gibt´s denn auf Reparaturen keine Garantie mehr? Also wenn da Spühlspuren im Kopf sind, ist es üblich ihn neu planen zu lassen. Notfalls kommt anschließend eine dickere Dichtung hinein.
Anders sieht es natürlich aus, wenn die Dichtung schon ein paar mal gemacht wurde und schon die dickste im Eindsatz ist.
Ich habe es selbst schon mal bei Freundlichen in der Werkstatt beobachtet, wie ein Mechaniker die Zylinderkopfschrauben nach einem Dichtungswechsel angezogen hat (mein Wagen war gerade zum Reifenservice da und ich sehe lieber zu als im Vorraum rumzusitzen).
Na jedenfalls hat er nach Anweisung die Bolzen mit Drehmoment angezohen und dann anschließend über kreuz noch eine viertel Drehung dazugegeben. Dann sagte er auf einmal 'SCHEI**' weil sich eine Schraube unerwartet leicht weiterdrehen ließ bzw. bei der viertel Drehung nicht das erwartete Anzugsmoment aufbrachte...
Frag mich nicht, was daraus geworden ist. Jedenfalls für mich ist solch ein Motor ein Kandidat für einen erneuten Frühausfall einer ZKD.
Wer weiß, was die mit Deinem Motor gemacht haben.
Grüße
Eike