Hallo,
goettmann hat folgendes geschrieben: |
Für eine halbwegs saubere Montage des KW Rades muss die KW auf der gegenüberliegenden Seite absolut fest und Spielfrei arretiert werden. Dazu muss als mindestens das Getriebe raus .... !! |
das erschließt sich mir nicht. Du kannst doch die KW durchs Gockloch an der Anlasserverzahnung arretieren. Was dann noch an Spiel übrigbleibt ist das Radialspiel der Hauptlager, und daß das die Schraube am anderen Ende im geringsten stören soll, kann ich nicht nachvollziehen
Zitat: |
| Dann kann man versuchen per Schraube das KW Rad mit einem starren Schlüssel absolut gerade auf die KW ziehen. Dabei ein auf auf gleichmäßige Bewegugen zu achten. Möglichst nicht absetzen, da dies schon Verzug bedeuten kann. |
wie kann man es schaffen, das Rad krumm auf die Welle zu ziehen? Die Planflächen von Rad und Welle lassen keine krumme Montage zu. Das Einzige, was da ungerade werden kann, ist die Zentrizität der Schraube. Die wird aber bei noch so großer Sorgfalt immer etwas exzentrisch sitzen, weil man beim Weiterdrehen um diese 90° zwangsläufig ne Radialkraft auf die Schraube ausübt, die diese aus der Mitte drückt. Vermeiden ließe sich das, wenn man nen "2-armigen" Schlüssel nähme. Das scheitert natürlich am Platz
Zitat: |
Die Montage im Werk geschieht im Teilautomatisierten Prozess. Es gibt dafür also eine Maschine die gleichmäßigen Anzug garantiert.
Ob die KW dabei schon im KW Gehäuse verbaut ist oder nicht, hängt ganz von den lokalen Prozessen ab. Beides ist möglich. Jedenfalls wird die KW zum verschrauben komplett über die Gegenseite fixiert.
Wie das bei dem genannten Motor war kann ich nicht sagen |
das kann nur im montierten Zustand erfolgen, weil der Dichtringflansch ja vorher auf die Welle muß, und mit dem montierten Rad kriegt man den Flansch axial nicht weit genug verschoben, so daß die Paßhülsen im Flansch beim Einlegen der Welle am Block anstehen. Oder anders gesagt, zwischen Block und Riemenrad ist nicht genug Platz für Flansch mit Hülsen.
Gruß Uli