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Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul*

 
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haehnlein
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Beitrag01-12-2002, 18:42    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Hi!

Nachdem ich nun bei meinem Passat TDI 1Z Bj. 1995 mit 174000 km die Koppdichtung, Glühkerzen, Lager+Dichtungen in der ESP und Hydros gewechselt habe ist das Kaltstartproblem (10 sec. orgeln plus Weißrauch) leider immer noch vorhanden icon_sad.gif
Nach ein paar Sekunden läuft der Motor aber wie neu: Power ohne Ende (Ansaugtrakt gereinigt, AGR kaputt), verbraucht fast nichts, kein Ruß, kein Ventilklappern, schön leiße.....beim Warmstart geht der Motor sofort an! Aus der ESP kommen auch keine Luftblasen mehr raus. Ich versteh das nicht. Baue gerade Ulf`s Adapter und dann werde ich mal das Mengenstellwerk unter die Lupe nehmen!?
Mit der Kurbelwellenschraube habe ich mich ebenfalls beschäftigt: Es ist die 12.9 drin und der statische Förderbeginn steht exakt bei 0,7 mm Hub!!! Es ist natürlich die Frage wann diese Schraube gewechselt wurde und ob dabei schon der Kurbelwellenstumpf beschädigt war? Sollte hier aber das Problem liegen, dann müßten sich aber auch der statische Förderbeginn und die Steuerzeiten verstellen oder irre ich mich (dynamische Prüfung bald möglich mit VAG-COM)? Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass nach komplett neuer Steuerzeiteneinstellung und 10 km Probefahrt alles so verstellt ist, dass dieses Problem gleich auftritt!
Die Sache muss deshalb definitiv mit der Temperatur und der damit verbunden EDC-Steuerung des Motors zu tun haben! Bin leider kein ESP-Spezialist. Es kann doch aber sein, dass die Fördermenge nicht ausreicht (Mengenstellwerk? Temperaturgeber? OT-Geber?). Das Abgas mufft auch zusätzlich in der Anfangsphase (erste 5 min nach Kaltstart).
Hab mal den NHG abgezogen und dann gestartet->ich meine die Rauchwolke war noch größer??
Was könnte noch ein Problem sein????

Vielen Dank im Voraus

Gruß Christian
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Bertil
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Beitrag01-12-2002, 19:11    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Düsen auch erneuert??

Bei der Kilometerleistung sind die fällig!!
Gruß Bertil

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haehnlein
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Beitrag01-12-2002, 19:43    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Bertil hat folgendes geschrieben:
Düsen auch erneuert??

Bei der Kilometerleistung sind die fällig!!


Hi Bertil!
Hab ich mir schon überlegt, aber ich kenne einige Leute, die die Dinger über 250000 km lang drin haben ohne Probleme. Bei mir waren an den alten Glühkerzen keine Dieselrückstände! Zusätzlich dürfte dann der Motor auch etwas härter klingen oder?? Es ist zumindest ein teurer Spaß mit dem Risiko, dass sich nichts verändert!?

Gruß Christian icon_confused.gif
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ulf
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Beitrag01-12-2002, 20:47    Titel: Re: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

haehnlein hat folgendes geschrieben:

Mit der Kurbelwellenschraube habe ich mich ebenfalls beschäftigt: Es ist die 12.9 drin und der statische Förderbeginn steht exakt bei 0,7 mm Hub!!! Es ist natürlich die Frage wann diese Schraube gewechselt wurde und ob dabei schon der Kurbelwellenstumpf beschädigt war? Sollte hier aber das Problem liegen, dann müßten sich aber auch der statische Förderbeginn und die Steuerzeiten verstellen oder irre ich mich (dynamische Prüfung bald möglich mit VAG-COM)?


Hi Christian

soweit die Spritzverstellung in der Pumpe und der NBF ok ist, kann man über die Spritzbeginnregelung auch eine verstellte Motorsteuerung erkennen - solange man nicht danach die Pumpeneinstellung wieder korrigiert hat.


Zitat:
Es kann doch aber sein, dass die Fördermenge nicht ausreicht (Mengenstellwerk? Temperaturgeber? OT-Geber?). Das Abgas mufft auch zusätzlich in der Anfangsphase (erste 5 min nach Kaltstart).


Wenns am Sprittemp.geber liegen sollte, kannst Du das auch per VAGCOM feststellen.
Abgasmuff könnte u.U. auch von verschlissenen Düsen kommen . . . icon_question.gif
Wenn die Pumpenfördermenge für den Kaltstart nicht ausreichen sollte, wäre das schon sehr merkwürdig.
Da hätte ich auch eher die Düsen im Verdacht, wenn der Anteil sehr feiner = zündfreudiger Tröpfchen im Spritzstrahl zu niedrig geworden ist.

Betreffend Glühzeugs schreibst Du nur von neuen Kerzen. Hast Du mal gemessen, ob sie beim Vorglühen (sicherheitshalber Stecker vom Motortemp.fühler abziehen) auch wirklich Spannung bekommen?
icon_idea.gif Die Kerzensicherung spuckt einem manchmal in die Suppe icon_wink.gif

Dann gibts da noch den fiesen Zwickelverschleiß, der die Kompression nur im OT-Bereich wegpfeifen läßt, und dessen Auswirkungen eigentlich nur durch eine erhöhte Anlassdrehzahl ausgeglichen werden können.
Läßt sich durch eine reguläre Kompressionsmessung checken.
Gruß Ulf
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GarfieldMZ
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Beitrag01-12-2002, 23:27    Titel: Vielleicht doch der Teperaturgeber vom Kühlwasser!? Antworten mit Zitat

Hallo Christian!

Auch wenn es jetzt ein bisschen simpel klingt, aber hast Du einfach mal den Temperaturgeber vom Kühlwasser abgezogen? Ich weiß nicht wie es bei deinem Motor ist, aber bei meinem AFB ist das ein doppel-Geber für das Steuergerät und die Temp-Anzeige.
Meiner springt trotz neuer Kerzen auch sehr bescheiden an und glüht auch nicht vor. Im Vergleich zu einem anderen AFB der vorglüht ein himmelweiter Unterschied. Hatte deswegen auch im Februar auch schon auf Verdacht alle Glühkerzen getauscht... umsonst icon_sad.gif
Ich hab mal mit dem VAG-COM nach der Wassertemp. fürs Vorglühen geschaut und siehe da, er zeigte rund 7°C mehr an als die Außentemperatur. Meiner Meinung ist die Abweichung nach 12 Stunden Standzeit zu groß...
Versuchshalber habe ich mal den Stecker abgezogen damit die Steuerung denkt es sei schweine kalt icon_wink.gif Er glüht dann auch wunderbar vor. Wenn man dann nach 4-5 Sek startet, klapp der Kaltstart auch wunderbar! Mag vielleicht auch an der dann extrem großen Startmenge liegen!?
Hab mit mal nen neuen Geber besorgt und werde ihn die Tage einbauen. Denke und hoffe mal das das Problem dann auch beseitigt ist.

Leider kann ich bei meinem AFB noch immer nicht die Startmenge erhöhen, da das Login mit dem üblichen Code komischerweise nicht funktioniert. An einem anderen AFB auch nicht... muß wohl dort ein anderer sein!? Leider konnte mir dabei leider noch keiner weiterhelfen icon_sad.gif

Gruß

DENNIS
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haehnlein
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Beitrag02-12-2002, 0:18    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die kompetenten Antworten!!!!

Den NBF hatte ich auch schon im Visier. Bei der Probefahrt beim Kauf hatte der Wagen einen Aussetzer im 4. Gang bei 130 km/h. Vielleicht lag das aber am defekten Simerring der ESP (hatte Luft gezogen)! Bis jetzt ist mir aber noch nichts aufgefallen (ich heize aber auch nicht). Bei einem Kumpel (Audi A4 1Z) habe ich das Teil gewechselt und die Ruckelprobleme waren verschwunden.

Wenn die Düsen defekt sind dann bedeutet das doch dass sie nach Abstellen des Motors nachtropfen und somit Luft in die Druckleitungen gelangt!? Um mich nicht in Unkosten zu stürzen habe ich mir folgendes überlegt:
Wenn Dennis recht hat, dann müsste der Wagen nach einer längeren Bestrahlung mit einem Heißlüfter ohne Probleme anspringen oder???? Wenn nicht, dann sind die Düsen hinüber!?

Ich kann mir aber trotzdem nicht so richtig vorstellen, dass die Düsen schuld sind. Im Prinzip müsste dann nach jeder Abnahme der Einspritzleitungen, Dieselfilterentlüftung etc. dieses Weißrauchproblem beim ersten Anlassen auftreten. Ich kann mich aber nicht erinnern das dies bei anderen Wagen aufgetreten ist außer etwas orgeln!

Verbessert mich bitte, wenn ich falsch liege! icon_wink.gif

Gruß Christian
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Bertil
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Beitrag02-12-2002, 8:58    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

haehnlein hat folgendes geschrieben:
...
Wenn die Düsen defekt sind dann bedeutet das doch dass sie nach Abstellen des Motors nachtropfen und somit Luft in die Druckleitungen gelangt!? Um mich nicht in Unkosten zu stürzen habe ich mir folgendes überlegt:
Wenn Dennis recht hat, dann müsste der Wagen nach einer längeren Bestrahlung mit einem Heißlüfter ohne Probleme anspringen oder???? Wenn nicht, dann sind die Düsen hinüber!?
...


Hi Christian,

wenn die Düsen nachtropfen gelangt nicht unbedingt Luft in das System. Aber du hast dann eine Lache Diesel im Kolben stehen. Wenn der Motor warm ist macht das nix aus da die Startmenge eh gering ist. Aber bei kalten Motor hast du dermaßen zuviel Diesel (Diesellache und extrem hohe Startmenge) im Brennraum das nicht alles Diesel verbrennt und als weißer Qualm hinten rauskommt.

Ist ne Überlegung wert oder?

Such mal hier im Forum da haben schon mehr Personen Erfahrung mit erneuerten Düsen gemacht (Rudi, DocSnydor, meine Wenigkeit und andere).
Gruß Bertil

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haehnlein
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Beitrag02-12-2002, 14:39    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Bertil hat folgendes geschrieben:
wenn die Düsen nachtropfen gelangt nicht unbedingt Luft in das System. Aber du hast dann eine Lache Diesel im Kolben stehen. Wenn der Motor warm ist macht das nix aus da die Startmenge eh gering ist. Aber bei kalten Motor hast du dermaßen zuviel Diesel (Diesellache und extrem hohe Startmenge) im Brennraum das nicht alles Diesel verbrennt und als weißer Qualm hinten rauskommt.


Hm....ich hatte den Zylinderkopf abgenommen und außer ein paar Glühkerzenspäne und bissel Ruß war nichts zu sehen an den Kolben! Oder verdunstet Diesel so schnell (ich glaube nicht) icon_confused.gif

Bei meinem Vater (Audi 80 TDi 260.000 km) habe ich die die Düsen vor kurzem gewechselt: etwas weniger Ruß (stinkt nicht mehr), bisschen mehr Leistung und etwas weniger Verbrauch, aber keine essentielle Veränderung. Wir haben die Dinger nur aus Angst vor Kolbenschäden gewechselt...aber angesprungen ist er vorher genauso gut, sogar bei abgestellten Glühkerzen!!!!!!!

Heute morgen ging meiner zusätzlich sogar zweimal aus. Aber nach der Warmlaufphase bin ich locker auf 180 km/h gekommen, ohne Ruckeln.

Rainer hat mal geschrieben, dass man die Düsen auch mit VAG-COM prüfen kann (Mengenverteilung auf die Zylinder)?? Mit etwas Glück ist Ulf`s Adapter morgen fertig und dann eröffnen sich (hoffentlich) neue Horizonte.

Oder muss man doch an der deutschen Ingenieurskunst zweifeln?? Es kann doch nicht sein, dass ein Motor 300.000 km mit allen Orginalteilen schafft und ein anderer bei läppschen 174.000 km Ärger macht (es sei denn meine Vorgänger haben den Passat mit einem Ferrari verwechselt). Sind die Fertigungstoleranzen so hoch??? Wahrscheinlich muss man sich einen Toyota kaufen oder die guten alten TD`s einbauen
icon_cry.gif

Gruß Christian


Zuletzt bearbeitet am 02-12-2002, 21:39, insgesamt 1-mal bearbeitet.
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Bertil
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Beitrag02-12-2002, 15:15    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

haehnlein hat folgendes geschrieben:
...
Oder verdunstet Diesel so schnell (ich glaube nicht) icon_confused.gif


Diesel verdunstet extrem langsam (fast garnicht).

Zitat:
...
Heute morgen ging meiner zusätzlich sogar zweimal aus. Aber nach der Warmlaufphase bin ich locker auf 180 km/h gekommen, ohne ruckeln.


Kann ich nix zu sagen ... klingt nicht nach Düsen ...

Zitat:
...
Rainer hat mal geschrieben, dass man die Düsen auch mit VAG-COM prüfen kann (Mengenverteilung auf die Zylinder)?? Mit etwas Glück ist Ulf`s Adapter morgen fertig und dann eröffnen sich (hoffentlich) neue Horizonte.


Du kanst nur Leistungsunterschiede zwischen dan Zylindern testen. Damit kannst du indirekt auf die Düsen schließen (ist aber sehr unsicher). Besser du lässt die Düsen mal abdrücken. Öffnungsdruck und Spritzbild beurteilen (lassen).

Zitat:
...
Oder muss man doch an der deutschen Ingenieurskunst zweifeln?? Es kann doch nicht sein, dass ein Motor 300.000 km mit allen Orginalteilen schafft und ein anderer bei läppschen 174.000 km Ärger macht (es sei denn meine Vorgänger haben den Passat mit einem Ferrari verwechselt). Sind die Fertigungstoleranzen so hoch??? Wahrscheinlich muss man sich einen Toyota kaufen oder die guten alten TD`s einbauen


Einspritzdüsen sich Verschleißteile !!!!!!! (bitte alte Threads dazu lesen).
Oder fährt ein Benziner auch 300.000 km mit einem Satz Zündkerzen??
Da spielt die Auto Marke keine Rolle. Die Düsen waren schon beim TD ein Verschleißteil und beim Toyota ist die Düse auch ein Verschleißteil. Die arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip nur beim TDI (+CR) ist Aufgrund der höheren Drücke der Abrasivverschleiß an den Düsennadeln größer als bei den WK oder VK Motoren. Dieser Verschleiß hängt stark von der verwendeten Kraftstoffqualität ab (Fremdkörper im Diesel).
Weiterhin erlahmen die Federn im Düsenstock so dass der Öffnungsdruck sich verändert. Dass eine Feder erlahmt kann auch ein Toyota Konstrukteur nicht verhindern.
Wenn der Reiskocher die Physikalischen Gesetze ausser Kraft setzten kann, dann kauf dir einen und werd glücklich damit.
Gruß Bertil

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Beitrag02-12-2002, 16:54    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Bertil hat folgendes geschrieben:
Einspritzdüsen sich Verschleißteile !!!!!!! (bitte alte Threads dazu lesen).
Oder fährt ein Benziner auch 300.000 km mit einem Satz Zündkerzen??
Da spielt die Auto Marke keine Rolle. Die Düsen waren schon beim TD ein Verschleißteil und beim Toyota ist die Düse auch ein Verschleißteil. Die arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip nur beim TDI (+CR) ist Aufgrund der höheren Drücke der Abrasivverschleiß an den Düsennadeln größer als bei den WK oder VK Motoren. Dieser Verschleiß hängt stark von der verwendeten Kraftstoffqualität ab (Fremdkörper im Diesel).
Weiterhin erlahmen die Federn im Düsenstock so dass der Öffnungsdruck sich verändert. Dass eine Feder erlahmt kann auch ein Toyota Konstrukteur nicht verhindern.
Wenn der Reiskocher die Physikalischen Gesetze ausser Kraft setzten kann, dann kauf dir einen und werd glücklich damit.


Hi Bertil!

Ich möchte natürlich nicht die physikalische Grenze anzweifeln!! Aber es wundert mich trotzdem, dass mein Vater 260000 km ohne Probs schafft (auch andere), bei nur zweimal gewechseltem Kraftsofffilter und Sprit von den "Freien" und mein lückenloses Sheckheftmobil total spinnt!

Das klingt für mich eher nach verschiedenen physikalischen Grenzen aufgrund starker Qualitätsunterschiede!!! Wenn ich beim ICE von Radreifenbrüchen und Kupplungsrissen höre, dann war natürlich die "physikalische Grenze" schuld, was aber heißt, dass die Konstruktion eine Katastrophe war (ist)!!!!!!!! Deshalb ist doch die physikalische Grenze von der Konstruktion abhängig und hier gibts bestimmt Spielraum. Und der NHG beim 1Z ist nun überhaupt keine Meisterleistung der Ingenieurskunst!!!

Ich möchte doch nur bevor ich nochmal im Schnee stehe und für 380 Euro Düsen reinschraube überprüfen, ob nicht etwas anderes noch die Ursache sein kann!!!

Aber Danke für die Mühe die Ihr Euch macht!!!!!!!!!!!!!!!!
icon_redface.gif

Gruß Christian
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Beitrag02-12-2002, 17:22    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

haehnlein hat folgendes geschrieben:

Ich möchte doch nur bevor ich nochmal im Schnee stehe und für 380 Euro Düsen reinschraube überprüfen, ob nicht etwas anderes noch die Ursache sein kann!!!


Hi Christian

es wurden ja auch noch andere Dinge als mögliche Ursachen genannt.
Dann check doch erstmal die - vielleicht liegts ja nicht (hauptsächlich) an den Düsen icon_wink.gif
Gruß Ulf
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Beitrag02-12-2002, 17:28    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Hi Ulf!

Also warten auf VAG-COM.........

Werde mir aber trotzdem einen NBF bestellen. Ich kenne einen Schrauber, der einen Motorschaden durch einen defekten NHG erlitten hat und seitdem diesen prophlaktisch alle 90.000 km wechselt. Dann gibts vielleicht schon eine Besserung..

Gruß Christian
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Beitrag02-12-2002, 17:33    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

haehnlein hat folgendes geschrieben:

Also warten auf VAG-COM.........


Hi Christian

Nicht unbedingt: Dinge wie Zwickelverschleiß und kaputte Glühsicherungen werden von VAGCOM nicht angezeigt icon_exclaim.gif

Zitat:
Ich kenne einen Schrauber, der einen Motorschaden durch einen defekten NHG erlitten hat


Oha, ist das gesichert? Was genau ist denn durch den kaputten NHG passiert? Welcher MKB?
Gruß Ulf
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Beitrag02-12-2002, 17:49    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Hi Ulf!

Es war wohl so, dass die Fördermenge durch die falsche Verteilung der EDC im 3. Zylinder (beim 1Z) zu hoch war und dadurch der Kolben angeschmolzen ist (So hab ich das zumindest verstanden).

Hab nochmal bei Bosch und VW angerufen:

VW: Düsen tropfen nach

Bosch: bei 174.000 km unwahrscheinlich, eher die Mechanik in der Pumpe->Spritzversteller...

aach warum bin ich nur so ungeduldig: weil er 6 Wochen ohne Kopf auf der Straße stand und der Winter vor der Tür steht icon_cry.gif

Gruß Christian
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Beitrag02-12-2002, 18:23    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

haehnlein hat folgendes geschrieben:

Es war wohl so, dass die Fördermenge durch die falsche Verteilung der EDC im 3. Zylinder (beim 1Z) zu hoch war und dadurch der Kolben angeschmolzen ist (So hab ich das zumindest verstanden).



Hi Christian

das ist IMO sehr starker Tobak . . . die EDC nimmt eine gezielte (aktive) Verteilung des Sprits nur im Leerlauf vor --> Laufruheregelung.
Aber die Leerlaufmenge reicht AFAIK kaum zum Anschmelzen von Kolben.
(Kein Vorwurf an Dich, wahrscheinlich hat Dir jemand Mist erzählt, oder es ist ein Mißverständnis)

Ein Kolben kann ohne Tuning wohl nur durch ein extrem kaputtes Spritzbild bei hoher Motorlast angeschmolzen werden.
Das kann wiederum in jedem Zylinder passieren, egal ob an der Düse noch ein NBF dranhängt oder nicht.

Also ist die Geschichte für mich kein Grund, vorsichtshalber den teuren NBF zu tauschen - entweder alle oder keine.
Oder liege ich da falsch? Düsenspezis vor icon_exclaim.gif icon_exclaim.gif icon_wink.gif
Gruß Ulf
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Beitrag02-12-2002, 19:09    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

HAllo,

habe mir die Geschichte gerade mal durchgelesen. Ich weiß gar nicht warum es hier die ganze Zeit um die Düsen geht? Wenn die Kiste außer bei/kurz nach Kaltstart ordentlich läuft, würde ich doch erstmal alles abchecken was mit der Vorglühanlage zu tun hat (Sicherungsstreifen!). Wenn blauweise Wolken hinten rauskommen ist das noch lange kein Zeichen für defekte Düsen.
Und mangelnde Kompression durch Zwickelverschleiß ist bei der Laufleistung auch unwahrscheinlich.


Grüße Albrecht
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Beitrag02-12-2002, 20:08    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

haehnlein hat folgendes geschrieben:
...
Ich möchte natürlich nicht die physikalische Grenze anzweifeln!! Aber es wundert mich trotzdem, dass mein Vater 260000 km ohne Probs schafft (auch andere), bei nur zweimal gewechseltem Kraftsofffilter und Sprit von den "Freien" und mein lückenloses Sheckheftmobil total spinnt!


Nun beim einen mehr, beim anderen weniger...

Warum ist bei einem der Kraftstoffilter nach 50.000km dicht und ein anderer fährt bei 100.000 km noch den ersten.
Eben da hängt es von der Kraftstoffqualität ab, bei den Düsen genauso.

Zitat:

Und der NHG beim 1Z ist nun überhaupt keine Meisterleistung der Ingenieurskunst!!!


Das sieht Bosch etwas anders (deren Entwicklung ist es ja)

Zitat:

Ich möchte doch nur bevor ich nochmal im Schnee stehe und für 380 Euro Düsen reinschraube überprüfen, ob nicht etwas anderes noch die Ursache sein kann!!!


Düsen rausschrauben und beim Boschdienst abdrücken lassen.... Kost nicht die Welt gibt aber Sicherheit.

Zitat:

Es war wohl so, dass die Fördermenge durch die falsche Verteilung der EDC im 3. Zylinder (beim 1Z) zu hoch war und dadurch der Kolben angeschmolzen ist (So hab ich das zumindest verstanden).


Da bleiben die Düsennadeln hängen.

Zitat:

Hab nochmal bei Bosch und VW angerufen:

VW: Düsen tropfen nach

Bosch: bei 174.000 km unwahrscheinlich, eher die Mechanik in der Pumpe->Spritzversteller...



Will der Boschdienst dir ne neue Pumpe andrehen ???? $$$$$$$$ !!

Mein Boschdienst hat mir gesagt die (sinnvolle) Lebensdauer einer TDI Düse beträgt 150.000 - 200.000km! Wo liegst du jetzt?? Mittendrin!!
Ich hab meine bei knapp über 150.000km erneuert und hab eine zerlegt. Die Nadel war an der Dichtfläche wellig.

@Ulf

Der NBF ist Aufgrund seiner aufwändigern Bauweise prädestiniert um für Nadelhänder zu sorgen (und damit auch für geschmolzene Kolben).
NBF alleine Tauschen? Nicht bei der KM Leistung....

@AlbrechtKFZ-Schrauber Profil anzeigen: Albrecht

Die Düsen müssen es nicht sein. Aber ich würde sie wenigstens prüfen lassen um Sicherheit zu haben.
Die Glühanlage hat Christian doch geprüft und die Kerzen sogar erneuert (oder erinnere ich mich da falsch, Christian?)
Gruß Bertil

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Markus H.
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Beitrag02-12-2002, 20:26    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Hi,

ich schätze auch eher, daß das Problem in den Tiefen der Vorglühanlage schlummert.
Mein AAT ist in bezug auf das Vorglühen auch sehr wählerisch und heikel:
Wenn ich bei 7-10 Grad NICHT vorglühe (kann ich einstellen), dann orgelt er auch eine Weile, obwohl die TDIs ja eigentlich sehr anspruschlos sind, was Kaltstarts angeht.
Glühe ich aber vor, so springt er schneller an, als ich den Schlüssel drehe.
Außerdem: Wenn Christian lange orgelt, sammelt sich dann nicht auch Diesel im Brennraum, der danach eine weiße Wolke erzeugt?
Muss also nicht von nachtropfenden Düsen kommen?!

Ich würde mal den oben erwähnten Tipp beherzigen, den Temperaturgeber abzuziehen. Wenn er dann super anspringt, sollte die Vorglühanlage i.O. sein, denn dabei wird min. Temperatur vorgegaukelt, d.h. max. Vorglühdauer und max. Startmenge.
Könnte sein, daß dieser Geber defekt ist und dem Steuergerät zu viel Kühlwassertemperatur meldet, so daß nicht vorgeglüht wird.

Zum NHG:
Ich las in einem anderen Posting mal, daß ein defekter NHG durch die entstehenden Ruckler auch gern Zahnriemenrisse und ausgeschlagene Krubelwellenräder verursacht.
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Bertil
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Beitrag02-12-2002, 21:07    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Markus H. hat folgendes geschrieben:
Zum NHG:
Ich las in einem anderen Posting mal, daß ein defekter NHG durch die entstehenden Ruckler auch gern Zahnriemenrisse und ausgeschlagene Krubelwellenräder verursacht.


Hi Markus,

das war im Zusammenhang mit dem Fünfzylinder und der Beitrag war von mir.
Beim Vierzylinder ist mir das nicht bekannt aber für unmöglich halte ich das sicher nicht.
Gruß Bertil

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Beitrag02-12-2002, 21:09    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

So:

Hab nochmal die Kerzen mit dem Spannungsmesser geprüft bei abgezogenem Geber->Spannung liegt an (Kerzen neu). Es war aber merkwürdig, dass zwischen dem Anschlusskabel Glühkerzen und Eingang Sicherungskasten ein sich ändernder Widerstand zu messen war (8-30 Ohm). Der müsste doch Null sein?

Zumindest war der Zyko noch Handwarm und sprang wieder erst nach 5-9 Sec an+kurzer unrunder Lauf plus nach Diesel stinkender Rauch für 5 Sek und dann ist alles normal (->Vorglühanlage ausgeschlossen).

@Düsenspezialisten:

Habe einen Deal mit meinem Vater-> Am Wochenende schraube ich seinen 2 Wochen alten Düsensatz rein icon_lol.gif

Und dann gibt`s vielleicht was für die Fehlerdatenbank!!!!

@Ulf:

Kann mich auch erinnern, dass der Schrauber etwas von einer hängenden Nadel im NFB gesagt hat!!!!

Gruß Christian
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Uwe
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Beitrag02-12-2002, 22:36    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

Hei!

Schau mal hier:

http://www.euregio.net/edu/zawe/kfz/Praxis2.htm

Gruß Uwe
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ulf
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Beitrag02-12-2002, 22:40    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

haehnlein hat folgendes geschrieben:
So:

Hab nochmal die Kerzen mit dem Spannungsmesser geprüft bei abgezogenem Geber->Spannung liegt an (Kerzen neu). Es war aber merkwürdig, dass zwischen dem Anschlusskabel Glühkerzen und Eingang Sicherungskasten ein sich ändernder Widerstand zu messen war (8-30 Ohm). Der müsste doch Null sein?



Hi Christian

hast Du die Spannung an einem abgezogenen Kerzenkontakt gemessen? Das muß nix über die Spannung aussagen, die an der Kerze noch übrigbleibt wenn ihne nullkommasoviel Ohm zuschlagen.

Aussagekräftig sind nur Messungen bei angeschlossener und intakter Kerze.

Mit dem gemessenen Widerstand kann ich jetzt nix konkretes anfangen, da bräuchte ich die genauen Klemmenbezeichnungen.
Speziell Digitalmultimeter reagieren z.B. auf etwas Dreck an den Kontaktflächen teilweise mit wüst springenden Werten statt 0 Ohm anzuzeigen.

Nach 8 Ohm in der Kerzenleitung dürften an einer intakten Kerze jedenfalls nur noch sehr geringe Spannungen zu messen sein (Größenordnung etwa 1 Volt).
Gruß Ulf
_________

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haehnlein
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Beitrag02-12-2002, 23:05    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

merkwürdig, merkwürdig:

@Ulf:

Habe nur den Widerstand der Leitung vom Eingang Sicherung bis Anschluss Glühkerze gemessen (Sicherungsprüfung). Dabei war aber noch eine Kerze angeschlossen (->Fehler)


War eben nochmal draußen und habe was seltsames festgestellt:

Mir hat es keine Ruhe gelassen mal den Motor mit abgezogenem Geber zu starten. Habe aber erst die Spannung an EINER abgezogenen Leitung beim Vorglühen gemessen (so um 12 V). Dabei hat aber der Absteller 2 Sekunden lang ganz oft geklackert!!!!! Und es war totsicher der Absteller (normalerweise ein Klack bei Zündung EIN und einer bei AUS) und nicht etwa das Magnetventil. Danach habe ich ihn 10 Sekunden vorgeglüht und siehe da der Motor war sofort an!!! Es kam zwar noch ein winziges Wölkchen raus, aber IMO normal für einen Kaltstart. So und nu??

Kann es sein, dass der Absteller im Ar... ist oder vielleicht die EDC diesen falsch ansteuert? Wäre vielleicht eine Möglichkeit?

Gruß Christian
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haehnlein
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Beitrag02-12-2002, 23:17    Titel: Kaltstartproplem beim 1Z nicht gelöst *heul* Antworten mit Zitat

@Ulf:

Hab noch vergessen zu sagen, dass meine Glühkerzen mit einer durchgehenden Leitung (nicht einzelne) angeschlossen sind. D.h. wenn ich einen Anschluss abnehme, dann messe ich den Spannungsabfall bei drei Kerzen!! Um die 12 Volt sollte doch auf einwandfrei funktionierende Kerzen hindeuten (die sind ja auch neu).

Gruß Christian
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