Ich bin Mittwoch durch die AU gerasselt .. aber nicht mal eben knapp.
Der CO-Wert liegt bei 1,5 bis 2 anstatt der erforderlichen 0,3.
Das unruhigen Laufen des Motors, speziell im Leerlauf, habe ich schon lÀnger.
Einen Tag zuvor hatten wir einen Metallkat eingebaut, aber der Meister meinte, das lÀge definitiv nicht am Kat.
Zuerst meinte der Meister, das Gemisch sei viel zu fett und der Motor hĂ€tte ZĂŒndaussetzer.
Also habe ich erst mal neue ZĂŒndkerzen eingebaut und den Benzindruck von 5bar auf 4bar (Serie) herabgesetzt.
Danach hatte er es immernoch .. hört man auch genz deutlich, meinte er.
Habe mich dann erinnern können, bei der letzten Messung einen ZĂŒndwinkel von 32° vor OT zu haben, obwohl er 12° haben mĂŒsste.
Nun gut .. habe dann daheim mal MWBs angeguckt.
Lambdaregelung ĂŒberprĂŒft, Klopfregelung, Einspritzung usw.
Luftansaugsystem auf Dichtheit, EinaspritzdĂŒsen .. was man halt so alles prĂŒfen kann.
Die einzige UnregelmĂ€Ăigkeit, die mir aufgefallen ist, sind die hohen Lernwerte fĂŒr die Gemischbildung. Die liegen bei -16,4% (additiv, Soll: -10% ...

0%) und

3,8% (multiplikativ, Soll: -8% ... +8%).
Das komische Fahrverhalten tritt sowohl in der Kalt- wie auch der Warmlaufphase auf.
Und da die Lambdasonde korrekte Werte liefert ist da alles i.O.
Die Toleranz vom ZĂŒndwinkel scheint auch i.O. zu sein.
Der LMM liefert Werte um die 4g/s (Soll: 2,5 ... 4g/s), also auch i.O.
Auf VerĂ€nderung der Luftzufuhr (also zusĂ€tzliche Luft durch abgezogenen Schlauch) reagiert er korrekt mit einem Wert fĂŒr zu mageres Gemisch.
Die Frage ist nun also, wieso die hohen Lernwerte ?
Was beeinflusst einen zu hohen CO-Wert ?
Motor:
1.8l Saugmotor (ADR) im Audi A4 (1997) .. Bosch Motronic